Zur Startseite






Herzlich Willkommen!

Das rosa und schwarzes Tütchen

 

 

 

 

Herzlich Willkommen!

Das rosa und schwarzes Tütchen

 

 

 

 

Herzlich Willkommen!

Das rosa und schwarzes Tütchen

 

 

 

Herzlich Willkommen!

Das rosa und schwarzes Tütchen
Zurück Home Nach oben

 

 

 

Familiengottesdienst - Schapdetten

30.08.2009

Das rosa und schwarze Tütchen

 

Vorbereitungen:

Ø      Frau Heumann: rosa Decke, Urlaubsandenken, schreibt

Ø      Frau Wilken: rosa und Schwarze Pappe, dazu Stifte

Ø      Frau Brüß: 4 Kinder für die Fürbitten besorgen

 

Einzug: # 883 1-3 ‚Suchen und fragen’

Liturgische Eröffnung:

Ø     Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

Ø     ich begrüße Euch und Sie alle ganz herzlich zu unserer Familienmesse!

Ø     Beginnen wir diesen Gottesdienst mit dem Kreuzzeichen...

Ø     Im Namen des Vaters..

Ø     Jesus, der uns Menschen die Fülle des Lebens verheißt, er sei mit euch!

Einleitung:

Ø     Liebe Kinder, liebe Erwachsene,

Ø     die Ferienzeit ist mittlerweile schon fast Vergangenheit. Die Schule hat Euch schon 2 Wochen wieder. Der Alltag ist eingekehrt.

Ø     Bei allen Anforderungen ist es gut, sich auch mal an die Ferien zurückzuerinnern. Denn wir Menschen brauchen schöne Erlebnisse, die uns weiter begleiten. Deshalb sind ja Ferien so unendlich wichtig.

Ø     Ich hatte dieses Jahr noch keine Ferien, aber erinnere mich gerne an letztes Jahr zurück. Und als Erinnerung habe ich etwas in der Küche liegen, was ich aber nicht benutze, weil es mich an den Urlaub erinnert. (Erfrischungstuch)

Ø     Habt Ihr oder Sie auch Ferienerinnerungen mitgebracht?

Ø     Ich würde mich freuen, wenn Ihr diese nach vorne bringt und auf das rosa Tuch legt. Ihr könnt sie natürlich nach der Messe wieder mitnehmen! Wer mag, kann auch kurz erzählen....

Ø     Ferienerinnerungen werden nach vorne gebracht

Ø     Preisen wir Gott nun im Kyrie für unsere schönen Ferienerlebnisse und bitten wir ihn zugleich darum, dass wir uns immer wieder und ganz besonders dann, wenn alles zum Weglaufen ist, an diese schönen Erfahrungen erinnern.

Kyrie: # 852 ‚Kyrie..’ (2*)

Tagesgebet:

Guter Gott, immer wieder schenkst du uns schöne Erlebnisse, aus denen wir auch in schweren Tagen leben können. Dafür danken wir dir. Zugleich bitten wir dich, dass du die Erinnerungen an alles Schöne in uns wach hältst. Dir vertrauen wir unser Leben an, der du mit deinem Sohn und dem Heiligen Geist unser Leben begleitest in Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Lesung: Frau Wille

Lesung aus dem Buch Genesis

Müde legte sich Jakob auf ein Feld nieder und bettete seinen Kopf auf einen Stein. In dieser Nacht träumte Jakob: Er sah eine Leiter, die vom Himmel bis zur Erde reichte. Die Engel Gottes stiegen zur Erde herab und wieder zum Himmel hinauf.

Dann hörte er die Stimme Gottes: „Ich bin der Herr, der Gott deines Großvaters Abraham und deines Vaters Isaak. Ich bin auch dein Gott, und werde bei dir bleiben auf allen deinen Wegen. Das Land, auf dem du liegst, werde ich dir geben, und deine Nachkommen werden es mit ihren Kindern füllen.“

Als Jakob am nächsten Morgen erwachte, fiel ihm die Himmelsleiter ein: „Das muss hier ein besonderer, ein heiliger Ort sein, und ich habe es nicht gewusst. Hier steht der Himmel offen.“

Wort des lebendigen Gottes

Lied: # 897 ‚Der Himmel geht über allen auf’

Geschichte zur Predigt:

Mädchen (Frau Brüß), Mann (Frau Leifken), Erzähler

 

 

Erzähler

Als ich eines Tages, wie so oft, traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches, junges Mädchen zu mir und fragte:

Mädchen

Warum bist du so traurig?

Erzähler

Da sagte der Mann:

Mann

Ach, ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Erzähler

Da meinte das junge Mädchen:

Mädchen

Hm. Wo hast Du dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen.

Erzähler

Der Mann schaute sie nur verwundert an.

Mann

Was für ein rosa Tütchen? Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.

Erzähler

Und wortlos reichte der Mann ihr sein schwarzes Tütchen. Das Mädchen öffnete es und sah hinein. Sie erschrak:

Mädchen

Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und schlimmer Erlebnisse.

Erzähler

Der Mann zuckte mit den Schultern.

Mann

Was soll ich machen. Es ist ebenso. Daran kann ich nichts ändern.

Erzähler

Das Mädchen reichte dem Mann sein rosa Tütchen.

Mädchen

Hier, nimm! Schau mal herein!

Erzähler

Mit zitternden Händen öffnete der Mann das rosa Tütchen und schaute hinein. Voller Überraschung sah er, das das rosa Tütchen voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch so jung war.

Neugierig fragte der Mann:

Mann

Wo ist dein schwarzes Tütchen?

Erzähler

Das Mädchen antwortete etwas schüchtern lächelnd:

Mädchen

Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum. Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zubekommen. Da stopf ich so viel wie möglich hinein. Immer wenn ich Lust dazu habe oder beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen, schaue hinein und es geht mir sofort besser. Wenn ich einmal alt bin, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis oben hin und ich kann sagen: ‚Ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn.’

Erzähler

Noch während der Mann verwundert über die Worte des Mädchens nachdachte, gab sie ihm einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben dem Mann lag ein rosa Tütchen mit der Aufschrift:

Für dich!

Der Mann öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den er gerade von dem jungen Mädchen auf der Parkbank erhalten hatte.

Bei dem Gedanken daran musste der Mann schmunzeln und ihm wurde warm ums Herz. Glücklich machte er sich auf den Heimweg.

Und er vergaß nicht, am nächsten Papierkorb sein schwarzes Tütchen wegzuwerfen.

 

Predigtgespräch:

Ø     Liebe Kinder, liebe Erwachsene,

Ø     ich möchte Euch und Sie jetzt einladen, davon zu erzählen, was für Euch/Sie in das rosa und schwarze Tütchen gehört.

Ø     Antworten werden auf das Plakat geschrieben (Fr. Heumann)

Ø     Ihr erinnert Euch sicher an die Geschichte von der Himmelsleiter in der Lesung. In der Nacht träumte Jakob: Er sah eine Leiter, die vom Himmel bis zur Erde reichte. Die Engel Gottes stiegen zur Erde herab und wieder zum Himmel hinauf. Und als Jakob am nächsten Morgen erwachte, fiel ihm die Himmelsleiter ein: „Das muss hier ein besonderer, ein heiliger Ort sein, und ich habe es nicht gewusst. Hier steht der Himmel offen.“

Ø     Liebe Kinder, liebe Erwachsene,

Ø     die Dinge im rosa Tütchen erinnern an Momente, wo der Himmel offen stand. Und ich wünsche Euch von Herzen ganz viele solche Momente.
Und genau so wichtig wie die Momente selber sind die Erinnerungen daran. Dass sie euch immer einfallen, wenn ihr traurig seid oder alles mal schief läuft, dass wünsche ich Euch.

Ø     Und ich wünsche Euch, dass Ihr es nicht vergesst, dass schwarze Tütchen immer wieder dem Müll anzuvertrauen.

Ø     Das letzte ist ganz wichtig. Es gibt nicht wenige Menschen, die dauernd das Schlechte sehen und sich an alles aus dem schwarzen Tütchen erinnern. Und viele vergessen dann das rosa Tütchen. Aber erinnert Ihr euch an die Geschichte? Da hieß es:
Noch während der Mann verwundert über die Worte des Mädchens nachdachte, gab sie ihm einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben dem Mann lag ein rosa Tütchen mit der Aufschrift: Für dich!
Der Mann öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den er gerade von dem jungen Mädchen auf der Parkbank erhalten hatte.
Bei dem Gedanken daran musste der Mann schmunzeln und ihm wurde warm ums Herz. Glücklich machte er sich auf den Heimweg.
Und er vergaß nicht, am nächsten Papierkorb sein schwarzes Tütchen wegzuwerfen.

Ø     Und falls Euch nicht so viel für Euer rosa Tütchen einfällt, da gibt es Hilfe. Das von uns gemeinsam erstellte Plakat wird längere Zeit hinten in der Kirche stehen bleiben. Lest dann man nach! Euch fallen dann auch himmlische Momente aus Eurem Leben ein, die es Euch warm ums Herz werden lassen.

Ø      

Ø     Und vielleicht könnt Ihr dann auch ein kleines Dankgebet sprechen und Gott danken. Denn er ist der tiefste Grund für alles ‚Himmlische’. Amen.

Lied: ‚Kindermutmachlied’, 1-4 (Refrain kennen alle)

Fürbitten:

Jesus, es gibt so vieles, das uns lähmt. Wir wollen dir heute alles anvertrauen. Wir bitten dich, höre auf uns:

Ø     1. Kind: Jesus, manche lähmt der Krach mit dem Freund oder der Freundin oder einem anderen Menschen. Lass sie Worte der Versöhnung finden. Gott unser Vater ....

Ø     2. Kind: Jesus, manche lähmt die Sorge um einen lieben Menschen, der schwer krank ist. Gib ihnen Hoffnung und Hilfe. Gott unser Vater ....

Ø     3. Kind: Jesus, manche lähmt die Enttäuschung über die Ungerechtigkeit der Mitmenschen. Hilf ihnen darüber hinweg. Gott unser Vater ....

Ø     4. Kind: Jesus, manche lähmt es, weil sie alles negativ sehen. Hilf ihnen wieder das rosa Tütchen zu öffnen. Gott unser Vater ....

Jesus, du bist mit uns auf dem Weg. Dafür danken wir dir heute und alle Tage und in Ewigkeit.

Gabenbereitung:  # 868 ‚Du bist das Brot

Gabengebet:

Guter Gott, wie bringen dir Brot und Wein, die Gaben des Lebens und der Freude. So feiern wir deine große Liebe durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Ø     Kinder nach oben bitten

Sanctus: # 861 ‘Sanctus, Sanctus’

Hochgebet:

w. d. Hochgebets: # 836 ‚Singt dem Herrn’ (1+2. Zeile)

Vater unser: sprechen - über die Bankreihen hinaus

Friedensgruß: # 891, 1.2 ‚Unfriede herrscht’

Mahlspruch:

Ø     Wie Jakob können auch wir hier erfahren, dass der Himmel offen steht.

Kommunion:  

Schlussgebet:

Gott unser Vater, die Freude, die uns deine Nähe schenkt und die wir in diesem Gottesdienst erfahren haben, soll über diese Stunde hinaus unserem Leben Kraft und Richtung geben. Bleibe bei uns, damit unser Leben gelinge und erinnere uns immer wieder an das rosa Tütchen. So bitten wir durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen

Schlusslied: # 888 ‚Unser Leben sei ein Fest’