Auftauen zum Frieden










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Auftauen zum Frieden
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Feldmesse 11.09.2004

 

Zum Einzug: # 891, 1.2 ‚Unfriede herrscht auf der Erde’

Liturg. Eröffnung:

Ø       Im Namen des Vaters.....

Ø       Gnade und Friede von dem, der da ist und der war und der wiederkommen wird, sei alle Zeit mit euch!!

Einleitung: Pfarrer Roeger

Ø       Liebe Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt, liebe Pfarrgemeinde St. Bonifatius,

Ø       ich freue mich darüber, dass wir heute gemeinsam Eucharistie feiern und dies an einem so schönen Ort tun dürfen, mitten in den Baumbergen.

Ø       Und ich freue mich sehr darüber, dass diese Eucharistie gemeinsam von den Liturgieausschüssen der beiden Gemeinden vorbereitet wurde und musikalisch von den Joykids mitgestaltet wird.

Ø       Die Vorbereitung dieser Eucharistie war übrigens eine ganz spannende Sache. Unsere erste Überlegung war, dass wir über dieses so traurige heutige Datum nicht hinwegsehen dürfen.

Ø       Schnell kamen wir auf die Frage, wie so etwas möglich ist. Und die gefundene Antwort können Sie hier sehen. Es herrscht Eiseskälte zwischen Menschen. Anders kann man wohl kaum auf solche Ideen kommen.

Ø       Aber Eiseskälte herrscht in vielen Bereichen, oft auch in uns.

Ø       Und daher haben wir uns Gedanken gemacht, wo wir eiskalt sind, wo wird der wärmenden Sonne Christi bedürfen, um aufzutauen.

Ø       Dieser Eisblock enthält eine Menge von Zetteln, auf denen steht, was uns eingefallen ist, wo wir auftauen müssten.

Ø       Ziemlich schnell wurde uns klar, dass Auftauen auch weht tun kann.

Ø       Und auftauen braucht Zeit. Ob der Block während unserer Eucharistie auftaut und die Zettel freigibt, ist eher ungewiss.

Ø       Falls nicht, haben Sie morgen ein schönes Ziel für eine Radtour oder einen Spaziergang. Sie können sich dann überzeugen, dass Auftauen wirklich möglich ist. Ich denke, wenn wir uns gut benehmen, dürfen wir morgen mal hier eben leise vorbeischauen.

Ø       Ich möchte Sie einladen, jetzt einfach die in die Mitte geworfenen Begriffe und Statements anzuhören und jeweils in einem Moment der Stille sacken zu lassen.

Impuls Eisblock: Liturgiekreise

Was muss auftauen:

Ø       Vorurteile

Ø       Stille

Ø       Isolation

Ø       Stille

Ø       Intoleranz

Ø       Stille

Ø       Misstrauen

Ø       Stille

Ø       Egoismus

Ø       Stille

Ø       Hass

Ø       Stille

Ø       Lieblosigkeit

Ø       Stille

Ø       Angst

Ø       Stille

 

Was passiert beim Auftauen:

Ø       Auftauen kann weh tun

Ø       Stille

Ø       Auftauen macht Angst

Ø       Stille

Ø       Auftauen schafft Bewegung

Ø       Stille

Ø       Auftauen schafft Veränderung

Ø       Stille

Ø       Auftauen setzt Tränen frei

Ø       Stille

Ø       Aufttauen macht frei

 

Überleitung zum Kyrie: Pfr. Roeger

Ø       Begrüßen wir nun Jesus, den Kyrios, die wärmende Sonne in unserer Mitte.

Ø       Bitten wir ihn zugleich darum, dass sein Wärme uns wandelt und auftauen lässt.

Kyrie: # 851

Ø       Man hat auf mein Wort gewartet und ich habe geschwiegen. Kyrie...

Ø       Man hat auf mein Lächeln gewartet, und ich bin stur geblieben. Christe...

Ø       Man hat auf neine Hilfe gehofft, und ich habe mich abgewandt. Kyrie...

Gloria: Chor

Tagesgebet:

Gott der Vergebung, du bist die Sonne, die uns wärmt, du bist der Geist, der unsere Herzen bewegt, du bist die Kraft, die uns das Große schaffen lässt. Erwärme unsere Herzen, wenn Kälte uns gefangen hält, schmilz ab unsere Panzer aus Eis, wenn wir in uns verschlossen sind; benetze uns mit deiner Liebe, damit wir aufeinander zugehen, damit einander die Hände reichen und dein Reich der Liebe und des Friedens miteinander bauen. Darum bitten wir dich im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Lesung:  Ez 47, 1-12

Lesung aus dem Buch Ezechiel

Dann führte er mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floß; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floß unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar. Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln. Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Meßschnur in der Hand, maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis an die Knöchel. Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis zu den Knien. Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen; das Wasser ging mir bis an die Hüften.

Und er maß noch einmal tausend Ellen ab. Da war es ein Fluß, den ich nicht mehr durchschreiten konnte; denn das Wasser war tief, ein Wasser, durch das man schwimmen mußte, ein Fluß, den man nicht mehr durchschreiten konnte.

Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn? Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang. Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume. Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund. Wohin der Fluß gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden (die Fluten) gesund; wohin der Fluß kommt, dort bleibt alles am Leben. Von En-Gedi bis En-Eglajim werden Fischer am Ufer des Meeres stehen und ihre Netze zum Trocknen ausbreiten. Alle Arten von Fischen wird es geben, so zahlreich wie die Fische im großen Meer. Die Lachen und Tümpel aber sollen nicht gesund werden; sie sind für die Salzgewinnung bestimmt. An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.

Antwortgesang: # 855 ‚Ich lobe meinen Gott’

Evangelium:  Lk 19,1-10 

Eines Tages kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen mußte. Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muß heute in deinem Haus zu Gast sein. Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Geschichte zum Nachdenken: Liturgiekreise

Der eigensüchtige Riese

An jedem Nachmittag, wenn die Kinder aus der Schule kamen, gingen sie in den Garten des Riesen und spielten da. Es war ein großer hübscher Garten mit weichem grünem Gras.

Eines Tages kam der Riese nach Haus und sah die Kinder in seinem Garten spielen. »Was tut ihr hier?« rief er sehr mürrisch, und die Kinder liefen weg. »Mein Garten, das ist mein Garten«, sagte der Riese, »das sieht jeder ein, und ich erlaube niemandem sonst, darin zu spielen, als mir selber.« Also baute er eine mächtige Mauer ringsum und stellte ein Warntafel auf.

Die armen Kinder hatten jetzt nichts mehr, wo sie spielen konnten. So gingen sie also, wenn die Schule aus war, um die große Mauer herum und sprachen von dem schönen Garten dahinter. »Wie glücklich waren wir da«, sagten sie zueinander. Dann kam der Frühling, und über der ganzen Gegend waren kleine Blüten und kleine Vögel. Bloß in dem Garten des eigensüchtigen Riesen blieb es Winter. Die Vögel machten sich nichts daraus, darin zu singen, weil keine Kinder da waren, und die Bäume vergaßen zu blühen. Einmal steckte eine schöne Blume ihr Köpfchen aus dem Gras hervor, aber als sie die Warntafel sah, war sie so betrübt um die Kinder, dass sie wieder in den Boden hineinschlüpfte und weiterschlief. Die einzigen Leute, die sich freuten, waren der Schnee und der Frost. »Der Frühling hat diesen Garten vergessen«, riefen sie, »so wollen wir hier das ganze Jahr hindurch leben.« Der Schnee deckte das Gras mit seinem großen, weißen Mantel, und der Frost bemalte alle Bäume silberweiß.

»Ich verstehe nicht, warum der Frühling so spät kommt«, sagte der eigensüchtige Riese, als er am Fenster saß und auf seinen kalten, weißen Garten hinuntersah. »Ich hoffe, das Wetter ändert sich bald.« Aber der Frühling kam nie und auch nicht der Sommer. Der Herbst gab jedem Garten goldenen Früchte, aber dem Garten des Riesen gab er keine. »Er ist zu eigensüchtig«, sagte der Herbst. So war es da immer Winter, und der Frost und der Schnee tanzten um die Bäume.

Eines Morgens lag der Riese wach im Bette, als er eine liebliche Musik vernahm. Es klang so süß an seine Ohren, dass er dachte, die Musikanten des Königs zögen vorüber. Aber es war bloß ein kleiner Hänfling, der vor seinem Fenster sang, nur hatte er so lange keinen Vogel mehr in seinem Garten singen hören, dass es ihm wie die schönste Musik der Welt vorkam. Da hörte es auf zu schneien und der Nordwind stellte das Blasen ein, und ein köstlicher Duft kam zu ihm durch den geöffneten Fensterflügel. »Ich glaube, der Frühling ist endlich gekommen«, sagte der Riese; und er sprang aus dem Bett und schaute hinaus.

Und was sah er?

Er sah was ganz Wunderbares. Durch ein kleines Loch in der Mauer waren die Kinder hereingekrochen und saßen in den Zweigen der Bäume. In jedem Baum, den er sehen konnte, saß ein kleines Kind. Und die Bäume waren so froh, die Kinder wieder bei sich zu haben, dass sie sich ganz mit Blüten bedeckt hatten und ihre Arme anmutig über den Köpfen der Kinder bewegten. Die Vögel flogen umher und zwitscherten vor Entzücken, und die Blumen guckten aus dem grünen Gras hervor und lachten.

Kurzer Impuls: Pfr. Roeger

Ø       Liebe Gemeinde,

Ø       manchmal kann es im Leben so sein wie im Garten des selbstsüchtigen Riesen. Menschen denken so sehr an sich, sind so sehr überzeugt von sich selbst, dass sie andere Menschen und ihre legitimen Interessen aus dem Auge verlieren. Und dann herrscht ganz schnell eines eisige Atmosphäre, es wird eiskalt, eine große Eiseskälte bricht in den Beziehungen an.

Ø       So erzählte mir eine junge Frau immer noch tief verletzt, dass Ihr Vater es nicht haben könnte, dass sie zuhause ausgezogen ist. Seit einem Jahr spricht er kein einziges Wort mehr mit ihr. Es ist eiskalt in ihrem Elternhaus.

Ø       Oder es kommt vor, dass Menschen so beleidigt sind, dass sie deshalb nichts mehr sagen. Sie sind nicht diskussionsbereit, es läuft entweder so, wie sie es wünschen oder ist es eben aus. Und dann herrscht Eiseskälte in den Beziehungen.

Ø       Und so eine Eiseskälte in Beziehungen ist deshalb so schwer zu ertragen, weil sie Ahnungen des Todes in sich trägt. Tod bedeutet ja den Abbruch von Beziehungen.

Ø       Wie kann einem solchen Eis vorgebeugt werden. Als erstes fiel mir ein, dass ein Fluss, dass fließendes Wasser nicht so schnell einfriert. Es kann deshalb gut sein, wenn wir verletzt sind, nicht alles in uns hereinzufressen, zu schweigen, sondern mal so richtig die Tränen laufen zu lassen. Dann fließt das Wasser. Und es kann nicht so schnell gefrieren. Fließendes Wasser ist eine Vorstufe zum Leben.

Ø       So haben wir gerade auch in der Lesung gehört. Vom Tempel Gottes aus fließt Wasser in das Land. Und wo das Wasser hinkommt, kann Leben wachsen, ist Leben möglich. Fließendes Wasser ist reinigend und lebensspendend.

Ø       Und so kann auch das Fließen von Tränen der erste Schritt zurück zum Leben sein.

Ø       Und das Wasser des Lebens geht vom Tempel aus, wir können auch sagen:  Es geht von Gott aus. Gott möchte, dass wir leben, dass unser Leben im Fluss bleibt, dass unser Leben ein Leben der Beziehung ist, mit ihm und untereinander. Nicht von ungefähr hat Gott für den Beginn der Zugehörigkeit zur Kirche das Wasser in der Taufe gewählt, das fließt und alles lebensbehindernde abwäscht.

Ø       Was aber ist, wenn alles so schlimm ist, dass selbst die Tränen und ihre reinigende Kraft versiegen? Wenn doch alles zufriert, wenn es eisig wird? Was kann dieses Eis wieder auftauen?

Ø       Ich glaube, das ist zuerst ein liebender Blick, der uns gut tut. Wenn wir liebevoll angeblickt werden, dann kann das Eis in unserem Herzen schmelzen. Wichtig ist nur, dass wir die Augen offen halten, uns dem liebenden Blick auch aussetzen können. Der Vater hätte dann sehen können, wie gerne die Tochter ihn hat und wie sehr sie unter dem Schweigen leidet. Er hätte auftauen und versuchen können, zu verstehen, warum die Tochter ausgezogen ist. Dass sie vielleicht mit Beginn ihres Studium auch die Selbstständigkeit brauchte, dass da die große Chance einer neuen und reiferen Beziehung liegt. Vielleicht hätte er mal richtig weinen sollen, darüber, dass sie nicht mehr zu Hause wohnt, ihr die Tränen zeigen sollen, und dann hätte sie erklären können und die Tränen wären nicht gefroren, sondern die Vater-Tochter-Beziehung wäre anders definiert worden. Oder der beleidigte Mensch hätte sehen können, dass die anderen es nicht böse mit ihm meinen, dass kein Grund für Kränkung da ist. Er hätte liebevolle Augen gesehen und dabei auch mal über seinen Schatten springen können. Und es wäre nicht eiskalt geworden.

Ø       Mit einem solchen liebevollen Blick ist Jesus dem Zachäus begegnet. Und Zachäus veränderte sich. In seiner Umgebung war es eiskalt. Weil er nur an sich und seinen Profit dachte. Und weil die anderen ihn ausgeschlossen haben. Eine Spirale der zunehmenden Kälte! Und jetzt unter dem liebenden Blick Jesu ändert er sich. Er erfährt Gemeinschaft und öffnet sich für Gemeinschaft über Jesus hinaus. Neues Leben ist möglich.

Ø       In jeder Eucharistie lächelt Jesus uns an, sein liebevoller Blick trifft uns. Lassen wir uns doch von ihm auftauen, damit das Eis, das uns von ihm und unseren Mitmenschen trennt, schmelzen kann. Und lassen wir ruhig mal Tränen zu: Denn fließendes Wasser friert nicht so schnell, wie stehendes Wasser, wenn wir alles in uns hineinfressen.

Ø       Und ein letztes. Ich bin davon überzeugt, dass kein Eis, keine Eiseskälte zu groß ist, um zu schmelzen. Manchmal dauert es vielleicht etwas länger, manchmal müssen wir etwas mehr Tränen vielleicht vergießen, manchmal bleibt eine große Pfütze zurück, wie bei unserem Eisblock. Aber wer wiederkommt wird sehen: Er schmilzt. Definitiv!

Ø       Ich wünsche uns, dass wir uns immer wieder durch die Liebe Gottes wärmen lassen, dass uns Mitmenschen auftauen und auch wir zu Auftauenden für andere Menschen werden.

Ø       Und dieses Auftauen ist für mich im letzten eine Ostererfahrung. Tod ist Eiseskälte, Abbruch von Beziehungen, Abbruch von Kommunikation. Auferstehen aber ist Beziehung, wärmende Beziehung mit Gott und allen Menschen. Amen.

Credo: ‚Ich glaube an den Vater’

Fürbitten:

Gott, unser Vater, dein Geist bewegt die Herzen, wenn Feinde wieder miteinander sprechen, Gegner sich die Hände reichen und Menschen einen Weg zu sich und zu einander finden. Dich bitten wir.

v      Wir bitten dich: Brich Verhärtungen und Bitterkeit bei uns auf und segne alle Menschen, die uns nahe stehen, auch dann, wenn wir es schwer miteinander haben. Schenke uns deine Wärme.  wir bitten dich..

v      Wir bitten dich für alle, deren Existenz bedroht ist, weil sie ihren Arbeitsplatz verloren haben oder keine Ausbildungsmöglichkeit finden. Schenke ihnen deine Wärme, wir bitten dich....

v      Wir bitten dich für alle, die die Weltpolitik bestimmen, dass sie versuchen den Frieden wiederzufinden , und dass sie der Vernichtung so vieler Menschen ein Ende setzen. Schenke ihnen deine Wärme, wir bitten dich...

v      Wir bitten dich für alle, die ein schweres Kreuz tragen müssen, die Kranken, Verzweifelten, Einsamen, Hungernden und Traurigen. Schenke ihnen deine Wärme, wir bitten dich....

v      Für unsere Pfarrgemeinden, dass wir tolerant und verständnisvoll miteinander umgehen, uns gegenseitig annehmen und zu einer offenen Gemeinde werden. Schenke uns deine Wärme, wir bitten dich....

Du Gott, hast uns deinen Geist verheißen. Dafür danken wir Dir heute und in Ewigkeit. Amen

Gabenbereitung: Chor

Gabengebet:

Vater unsres Herrn Jesus Christus, um das Gedächtnis deines Sohnes zu feiern und dir zu danken, kommen wir mit Brot und Wein vor dein Angesicht. Sei du in unserer Mitte, damit unsere Zeit aufleuchte und auftaue im Widerschein deiner Herrlichkeit, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Sanctus: # 257,3

Agnus Dei: # 895

Schlussgebet:

Gott, du Ursprung allen Lebens, du hast uns an den Tisch deines Sohne gerufen, und wir haben seine Gegenwart erfahren. Wir danken dir, dass du uns so auftauen lässt in der Liebe deines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.

Feierlicher Schlusssegen:   

Ø     Der liebende und gute Gott segne euch, damit der Wille zur Vergebung und zum Frieden wach bleibt, den er in euch gelegt hat. Amen.

Ø     Unser Herr Jesus Christus, der Zachäus ein neues Leben in Versöhnung und Frieden geschenkt hat, lasse sein Wort Frucht bringen in eurem Leben. Amen.

Ø     Der Heilige Geist bewegt die Herzen der Menschen, er lässt wie eine Sonne die Eispanzer der Hartherzigkeit und Angst schmelzen er sei bei euch, wenn ihr einander immer wieder die Hände zur Versöhnung reicht. Amen.

Ø     Euch alle, die ihr zu dieser Feldmesse versammelt seid, segne der allmächtige Gott, der + Vater und der + Sohn und der + Heilige Geist.  Amen.

Schlusslied: # 900 ‚Alle Knospen springen auf’