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Brandprozession 2009

 

 

 

 

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Brandprozession

St. Bonifatius, Schapdetten 21.06.2009

Beginn 11 Uhr (Schulhof)

mitgestaltet von den Joykids

 

 

1. Station: Schule

 

Zu Beginn:  „Wo zwei oder drei..“

Liturg. Eröffnung:

Ø     Im Namen des Vaters.....

Ø     Jesus, unser Weg zum Leben in Fülle, er sei mit euch!

Einleitung:

Ø     Liebe Gemeinde,

Ø     ich begrüße Sie und Euch alle ganz herzlich heute zu unserer Brandprozession.

Ø     Wir haben uns überlegt, dieses Jahr diese Brandprozession als Familiengottesdienst zu begehen. Und ich freue mich darüber, dass sie von den Joykids mitgestaltet wird. Und nachher sind wir alle eingeladen, noch gemütlich was zu essen und zu trinken beim 1. Trödelmarkt in Schapdetten, der von Kolpingfamilie, ganz besonders von dem Kreis junger Familien initiiert wurde. Und vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit noch etwas Schönes zu erwerben.

Ø     Brandprozession, in vielen Gemeinden noch mit dem Stichwort Hagel verknüpft, lädt uns ein, ganz besonders dafür zu bitten, wo die Gefahr besteht, dass etwas anbrennen kann oder etwas im Leben verhagelt wird. Das bezieht sich zum einen auf die Ernte und auf das Bewahren vor und die Hilfe bei Bränden und Unfällen. Daher werden wir die Fürbitten gleich am Feuerwehrhaus halten.

Ø     Zugleich treibt viele die Sorge um die Erziehung und Bildung der Kinder genauso um wie die Sorge um eine familienfreundliche Gesellschaft. Dies ist das Thema hier vor der Schule und gleich auf dem Spielplatz, wo wir auch etwas praktisches Tun wollen.

Ø     In der Kirche als vierter Station fahren wir dann sofort mit Gabenbereitung fort.

Ø     Hören wir nun zunächst, welche Mühe sich Gott bei der Erschaffung der Erzieherin gegeben hat. In ähnlicher Weise hat er auch die Lehrer und Lehrerinnen sowie die Eltern ausgestattet.

Text: „ Geschichte einer Erzieherin…“ (Esther Wille)

Als der liebe Gott die Erzieherin schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden. Da erschien der Engel und sagte: „Herr, ihr bastelt aber lange an dieser Figur.“

Der liebe Gott sprach: „Hast du die speziellen Wünsche auf der Bestellung gesehen? Sie soll pflegeleicht, aber nicht aus Plastik sein; sie soll 160 bewegliche Teile haben; sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Schoß, auf dem 10 Kinder gleichzeitig sitzen können, und trotzdem muss sie auf einem Kinderstuhl Platz haben. Sie soll einen Rücken haben, auf dem sich alles abladen lässt; und sie soll in einer überwiegend gebückten Haltung leben können. Ihr Zuspruch soll alles heilen, von der Beule bis zum Seelenschmerz; sie soll sechs Paar Hände haben.“

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: „Sechs Paar Hände, das wird kaum gehen.“

„Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen“, sagte der liebe Gott, „aber die drei Paar Augen, die eine Erzieherin haben muss.“

„Gehören die den zum Standartmodell?“ fragte der Engel.

Der liebe Gott nickte: „Ein paar, das durch geschlossene Türen blickt, während sie fragt: Was macht Ihr denn da drüben? - obwohl sie es längst weiß. Ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was sie nicht sehen soll, aber wissen muss. Und natürlich noch die zei Augen hier vorn, aus denen sie das Kind ansehen kann, das sich unmöglich benimmt, und die trotzdem sagen: Ich verstehe dich und habe dich sehr lieb - ohne dass sie ein einziges Wort spricht.“

„O Herr!“ sagte der Engel und zupfte ihn leise am Ärmel, „geht schlafen und macht morgen weiter.“

„Ich kann nicht“, sagte der liebe Gott, „denn ich bin nahe daran, etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt. Ich habe bereits geschafft, dass sie sich selbst heilt, wenn sie krank ist; dass sie 30 Kinder mit einem winzigen Geburtstagskuchen zufrieden stellt; dass sie eine Dreijährige davon überzeugt, dass Knete nicht essbar ist; einen sechsjährigen dazu bringen kann, sich vor dem Essen die Hände zu waschen, und übermitteln kann, dass Füße vorwiegend zum Laufen und nicht zum Treten von mir gedacht sind.“

Der Engel ging langsam um das Modell der Erzieherin herum. „Zu weich“, seufzte er.

„Aber zäh“, sagte der liebe Gott energisch. „Du glaubst gar nicht, was diese Erzieherin alles leisten und aushalten kann!“ - „Kann sie denken?“

„Nicht nur denken, sondern sogar urteilen und Kompromisse schließen“, sagte der liebe Gott, „und vergessen!“

Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit dem Finger über die Wange des Modells. „Da ist ein Leck“, sagte er. „Ich habe Euch ja gesagt, Ihr versucht zuviel in das Modell hineinzupacken.“

„Das ist kein Leck“, sagte der liebe Gott, „das ist eine Träne.“

„Wofür ist sie?“

„Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit.“ „Ihr seid ein Genie!“ sagte der Engel.

Da blickte der liebe Gott versonnen: „Die Träne“, sagte er, „ist das Überlaufventil.“

Lied: “Das wünsch ich sehr…“

Tagesgebet:

Guter Gott, einer Deiner Namen ist: Ich bin der, der für euch da ist. So bitten wir dich. Begleite mit deinem Segen alle Menschen, die in den verschiedenen Bereichen für die Kinder da sind. Behüte alle Menschen in Schapdetten vor Feuer und Unfällen. Segne die Familien und begleite die Kinder auf ihrem Lebensweg. Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Bruder, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir in unserer Mitte und für uns da ist in Zeit und in Ewigkeit.

 

2. Station: Spielplatz

 

Lied:  „Halleluja von Taize“

Evangelium: Zachäus aus der Kinderbibel

Impuls:

Ø     Ich finde, diese Geschichte von Zachäus bringt auf den Punkt, worum es Jesus geht. Er möchte mit allen Menschen Gemeinschaft haben, er möchte keinen ausschließen.

Ø     Und sein Traum ist es so, dass wir ähnlich handeln. Aber wir tun uns schwer damit.

Ø     Kinder lassen nicht immer alle anderen mitspielen. Manchmal werden Kinder bewusst ausgeschlossen.

Ø     Oder man erinnert sich daran, dass jemand mal einen Fehler gemacht hat oder sich unmöglich benommen hat. Das wird nur schwer verziehen. Nicht immer geben wir jemandem eine neue Chance.

Ø     Und dieses Problem betrifft nicht nur Kinder, auch wir Erwachsenen handeln bisweilen ähnlich.

Ø     Daher haben wir uns bei der Vorbereitung überlegt, das Evangelium ganz praktisch werden zu lassen, etwas gemeinsam zum tun.

Spiel: ( Schwungtuch)…Thema Freundschaft/ Platzwechsel

Lied: „Lasst uns miteinander…“

 

3. Station: Feuerwehr

 

Lied: „ Laudato si…“

Fürbitten: Antwort ‚Herr, erbarme dich’ (ges.)

1.     Schenk uns gute Freunde. Lass uns mit ihnen gut auskommen. ‚Herr, erbarme dich’

2.     Wir bitten für alle Lehrer und Erzieher. Gib ihnen  Kraft, Verständnis und Geduld. ‚Herr, erbarme dich’

3.     Beschütze alle Eltern und gib ihnen Liebe und Kraft im Umgang mit ihren Kindern. ‚Herr, erbarme dich’

4.     Schenke uns gutes Wetter und bewahre die Felder vor Sturm und Hagel. ‚Herr, erbarme dich’

5.     Bewahre uns vor Unfällen und Feuer. Beschütze die Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen. ‚Herr, erbarme dich’

6.     Unterstütze alle , die helfen unsere Gesellschaft kinderfreundlicher zu gestalten. ‚Herr, erbarme dich’

7.     Lass uns mit unserer Erde bewusst umgehen, damit sie uns lange erhalten und schön bleibt. ‚Herr, erbarme dich’

 

4. Station: Kirche

 

Gabenbereitung: Gl 882, 1-3 ‚Kleines Senfkorn’(Orgel)

 

Gabengebet:

Herr, wenn wir dich empfangen, lebt etwas von dir in uns, das uns stärkt im Alltag. Darum lass die Gaben von Brot und Wein zu deinem Leib und Blut werden. Darum bitten wir dich, unseren Herrn.

Präfation: ‘Jesus, unser Bruder’

Sanctus:  # 861 ‚Sanctus’

Hochgebet:

W. d. Hochgebetes: ‚Gottes Liebe’ (Gitarre)

Agnus Dei: GL 989 ‚Lamm Gottes’ (Orgel)

Mahlspruch:

Ø     Wort Gottes, des Herrn: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott. (Jes 41:10)

w. d. Kommunion: ( Kinderchor)

Schlussgebet:

Guter Gott, diese Gemeinschaft im Mahl soll uns hier im Irdischen miteinander verbinden und Zeichen sein einer grenzenlosen Gemeinschaft bei dir. Um Vertrauen auf dem Weg zu dir bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Segen: ‚Wettersegen’ MB 566

Schlusslied: GL 829 ‚Du hast uns deine Welt geschenkt’ (Gitarre, Nummer bitte anzeigen)