Da beruehren sich Himmel und Erde






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Da beruehren sich Himmel und Erde
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Gottesdienst am Schluss des Jubiläumsjahres ( 475 Jahre Ursulinen )
Da berühren sich Himmel und Erde

 

Einzug:  ‚Da berühren sich Himmel und Erde’
Liturg. Eröffnung: Roeger

Ø     Im Namen des Vaters...

Ø     Der Herr, der uns auch heute Momente schenkt, in denen sich Himmel und Erde berühren, er sei mit euch!

Begrüßung u. Überleitung: Sr. Annette

Bilder zum Leben von Angela Merici: PPP

Ø     Bitte die Bilder von Angela Merici mit leiser Instrumentalmusik untermalen

Überleitung zum Kyrie: Roeger

Ø      warten bis Chor sich aufgestellt hat

Ø     Begrüßen wir nun Christus, der die heilige Angela Merici berührt hat und auch uns berühren möchte im Kyrie.

Kyrie Chor und Gemeinde

Gloria: ‚Singt dem Herrn’ (Chor und Gemeinde)

Tagesgebet:

Gütiger Gott, höre auf die Fürsprache der heiligen Angela Merici. Öffne unsere Augen für das Beispiel der Liebe und der Klugheit, das sie als christliche Erzieherin gegeben hat. Hilf uns, am Glauben an dich und deine Liebe festzuhalten und beides im Leben zu bezeugen. Schenke uns die Gnade, die Augenblicke zu erkennen und zu genießen, wo Himmel und Erde sich berühren. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Halleluja-Ruf:  + Vers (Chor und Gemeinde)

Ø     Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.

Evangelium: Joh 10,10

Evangelium wird in verschiedenen Sprachen aus verschiedenen Ecken vorgelesen

Jesus sagte den Menschen seiner Zeit zu: Ich gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Predigt/Bilder: Roeger/Starke

Bitte die Bilder und unsere Gedanken mit leiser Orgelmusik untermalen, wenn möglich mit Variationen über das Thema von ‚Da berühren sich Himmel und Erde’.

0.     Einleitung (Roeger)
Angela Merici hat Momente erlebt, wo sich Himmel und Erde berühren. Wo erleben wir das heute?
Dazu können uns die folgenden Bilder ein paar Ideen geben und uns inspirieren.

1.     Blick auf das endlose Meer (Starke)
Am Strand stehen, den Sand unter den nackten Füßen spüren, träumen von allem, was möglich ist, mit dem Blick in die Ferne schweifen, einfach nur genießen, sich in der Weite des Horizonts verlieren, ein Gefühl von unendlicher Freiheit, ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

2.     Schwimmen (Roeger)
Beim Eintauchen in das kühle Nass ich, wie ich getragen werde, wie ich mich frei fühle, wie es mir einfach Spaß macht, mich zu bewegen, wie mich das Wasser von allen Seiten umspült und trägt. Ein Moment der Freiheit, ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

3.     Baby (Starke)
Wir sind heute aufgeklärte Menschen, wir wissen Bescheid wie ein Kind gezeugt wird, wie es im Mutterleib heranwächst. Wir kennen die Ultraschallbilder. Und doch, wenn der Säugling dann unsere Welt eintritt, die Eltern ihn das erste Mal in ihren Armen halten, dann sind alle naturwissenschaftlichen Kenntnisse weit weg. Es ist ein Wunder. Ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

4.     Spiel (Roeger)
Beim Spielen kann ich alles vergessen, bin nur mit dem Spiel beschäftigt. Die Zeit bleibt stehen, alle Sorgen sind für einen Moment weg. Ein Hauch von Ewigkeit, ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

5.     Berg (Starke)
Wenn ich auf ein solches Bergmassiv schaue, kommt mir immer das Wort majestätisch in den Sinn und ich fange an zu staunen, welche Wucht und Kraft in der Natur steckt. Und ich denke mir, das alles kann kein Zufall sein. Mir kommt das Wort in den Sinn: Wie wunderbar, Gott, hast du alles gemacht. Ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

6.     Musik (Roeger)
Musik kann mich mitreißen und Hoffnung vermitteln. Beim intensiven Musikerlebnis fühle ich mich bisweilen wie in einer anderen Welt. Musik kann mir Halt und Trost schenken. Laute Musik kann einem helfen, mal ganz abzutauchen und besser gelaunt wieder aufzutauchen. Musik, auch ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

7.     Tanzen (Starke)
Getragen vom Rhythmus tauche ich beim Tanzen in eine andere Welt, die die alltägliche Wirklichkeit ein Stück in den Hintergrund drängt. Beim leidenschaftlichen und feurigen Tango kann ich gefühlsmäßig erahnen, was es heißt, dass der christliche Gott auch ein leidenschaftlicher Gott, der sich mit Feuer und Flamme für seine Menschen einsetzt. Ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

8.     Gemeinschaft (Roeger)
Wenn ich plötzlich in einer Gruppe erlebe, dass die Gemeinschaft besser ist als gedacht, dass die anderen sensibel und aufmerksam mit mir umgehen, dass es einen Geist der Gemeinschaft gibt, dass man sich gegenseitig Halt gibt. Ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

9.     Liebe (Starke)
Wenn ich plötzlich spüre, ich werde geliebt, so wie ich bin, trotz der eigenen Fehler, trotz der Dinge, die ich selber nicht an mir mag. Wenn da jemand ist, der mich einfach annimmt und in seine Arme schließt und ich auch das Vertrauen in mir spüre, ihm das zu glauben, dann kann das ein Moment sein, wo Himmel und Erde sich berühren.

10.           Verzeihen (Roeger)
Manchmal ist es möglich, dass einem die Kraft zuwächst, bei einem jahrelangen Streit plötzlich den ersten Schritt auf den anderen zuzumachen. Bisweilen gibt es Momente, wo man denkt, das verzeiht dir der andere nie, und dann geschieht es doch. Ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.


 

11.           Heißluftballon (Starke)
Manchmal träume ich von so einer Ballonfahrt. Einmal die Welt in aller Ruhe und Stille von oben sehen, Überblick gewinnen. Ich höre nur das Geräusch der Heißluft, alle andere Geräusche um mich herum scheinen zu verstummen, ich bin mit mir und meinen Gedanken allein. Ich bin ganz bei mir. Plötzlich entdecke ich neue Wege und spüre die tiefe Gewissheit, welcher Weg für mich der richtige ist. Ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

12.           Sonnenuntergang (Roeger)
Einfach nur dastehen, fasziniert sein, wie die Sonne immer tiefer sinkt, wie sie den Horizont berührt, gleichsam mit ihm verschmilzt und eine Vielfalt an Farben hervorzaubert. Und dabei den Moment genießen, sich für einen Augenblick ganz im Einklang mit sich und der Welt zu fühlen. Ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

13.           Krankenbesuch (Starke)
Eigentlich wollte ich einer schwerkranken Freundin eine Freude machen und habe den Weg ins Krankenhaus gewagt. Im Gespräch spüre ich, dass es eigentlich doch viel einfacher ist als erwartet. Beim Abschied habe ich dann das schöne Gefühl, selbst die Beschenkte zu sein. Ein Moment, wo Himmel und Erde sich berühren.

14.           Abschluss (Roeger)
Solche Momente wünschen wir Ihnen allen, Momente, in denen sich Himmel und Erde berühren, in denen wir das Leben in seiner ganzen Fülle spüren.
Dabei kann uns das folgende Lied inspirieren und bestärken: Ubi caritas. Wo die Liebe und die Güte ist, da ist Gott.

Credo: Ubi caritas

Fürbitten: Sr. Angela

Guter Gott, du interessierst Dich für alles, was uns Menschen bewegt. So kommen wir voll Vertrauen zu dir:

Ø     Sr. Angela: Wir sind heute, am Ende des Jubiläumsjahres, zusammen gekommen, um gemeinsam zu danken, zu beten und Trost und Kraft aus dem Glauben zu gewinnen, den uns Angela Merici vorgelebt hat und der über Zeiten und Generationen hinweg lebendig geblieben ist. Wir bitten dich, erhöre uns.

Ø     Elke Bach: Wir danken dir, Gott dafür, dass wir in der Tradition der 475 Jahre Ursulinen stehen dürfen, und  für das Vorbild, das wir in Angela Merici finden können. Wir bitten dich…

Ø     Hedwig Rochner: Wir beten für alle Schülerinnen und Schüler, dass sie in ihrem Leben die Spuren Gottes erfahren und sich von ihm berühren lassen. Wir bitten dich..

Ø     Lehrerin RS: Wir beten für die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schulen, dass sie ihre Erziehungsarbeit nach dem Geist der hl. Angela ausrichten, die die ihr anvertrauten Menschen mit Güte und Liebe begegnet ist und immer darauf hinwies, dass Gott niemanden zwingen, sondern nur die Richtung weisen, einladen und raten will. Wir bitten dich...

Ø     Schüler Gymn.: Wir beten für die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler, dass sie den Weg ihrer Kinder mit Liebe und Wohlwollen begleiten. Wir bitten dich..

Ø     Schülerin RS: Wir beten für uns alle, für die Schwestern des Klosters, für die Verantwortlichen in den Schulen, für die Lehrer, Schüler, Eltern, die Ehemaligen und für alle, die mit Kloster und Schule verbunden sind: dass wir darauf vertrauen, was du, Gott, uns zugesagt hast, das Leben in Fülle zu erhalten. Wir bitten dich...

Ø     Sr. Angela: Gott, schenke den Verstorbenen unserer Kloster- und Schulgemeinschaft, besonders denen, die aus Verzweiflung ihr Leben beendeten, die Fülle des ewigen Lebens. Wir bitten dich…

Guter, allmächtiger Gott, du bist immer mit uns auf dem Weg. Wir danken dir dafür, jetzt und in Ewigkeit.

Gabenbereitung: Singet froh, wir haben Grund zum Danken (Chor)

Gabengebet:  

Gott, Brot und Wein bringen wir dir. Dein Sohn schenkt sich in diesen Zeichen. Dein Sohn, der unter uns und in uns leben will. Seine Liebe, seine Annahme und Nähe nehmen Gestalt an in Brot und Wein und wollen durch uns Gestalt annehmen in dieser Welt. Dazu stärke und wandle uns mit den Zeichen von Brot und Wein durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Präfation: MB 432 ‘Die Heiligen und wir’

Sanctus: ‘Heilig’ nach ‚Morning has broken’

Hochgebet:

Agnus Dei: Amazing grace (Chor)

Mahlspruch:

Ø     Jesus sagte uns auch heute zu: Ich gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

N. d. Kommunion: Bleib mit deiner Gnade (Chor/Gemeinde)

Schlussgebet:

Gott, Du erfüllst uns mit Leben. Du bist anwesend in jedem Atemzug, in allem, was lebt. Schenke uns in aller Leidenschaft die Gelassenheit, die mit dir und deiner Gegenwart rechnet, in mir, in jedem Menschen und in dieser Welt. Lass uns wie Angela Merici immer wieder Momente erleben, in denen sich Himmel und Erde berühren. Darum bitten wir dich durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Segen: MB 560 (Vorbild Angela)

Schlusslied:  ‚Nun jauchzt dem Herrn’ (Gemeinde/Chor abwechselnd)