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Eucharistiefeier als Familiengottesdienst

St. Bonifatius, 05.10.2003, 11 Uhr

Erntedank

                                                                            

Einzugslied:  

Begrüßung:

Ø     Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

Ø     ich möchte Sie und Euch ganz herzlich zu einem spannenden Gottesdienst begrüßen.

Ø     Wir feiern Erntedank. Wir feiern, dass Gott uns eine gute Ernte schenkt, dass wir genug zu essen und zu trinken haben. Einen Teil davon können wir hier sehen. Erzählt mal......

Ø     Wir feiern aber noch mehr. Wir feiern, dass Gott uns seine Welt geschenkt hat. Und was uns Gott alles mit seiner Welt geschenkt hat, dazu wird uns später im Gottesdienst das Kasperle noch einiges sagen. Da können wir schon ganz gespannt drauf sein.

Ø     Jetzt wollen wir aber zuerst ein Lied dazu singen. Gott sagt uns zu, dass wir bei ihm geborgen sein dürfen wie ein Vogel im Nest.

Kyrie:  

Tagesgebet:

Guter Gott, du hast uns deine Welt geschenkt. Bei dir dürfen sind wir geborgen wie ein Vogel im Nest. Dafür danken wir dir. Zugleich bitten wir dich, dass wir deine Nähe immer spüren können, durch Jesus, deine Sohn, unseren Bruder und Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und uns liebt, heute und alle Tage und bis in Ewigkeit. Amen

Evangelium: Markus 4, 1-9 u. 20   

Einmal war Jesus wieder am See. Da kamen die Menschen in großen Scharen zu ihm, aus allen Städten und Dörfern ringsum. Sie umringten Jesus und baten ihn: "Erzähl uns von Gott!  Wir wollen dich hören."  Da stieg Jesus in ein Boot und erzählte ihnen eine Geschichte.  Seine Stimme schallte laut über das Wasser, so dass alle, die am Ufer standen, ihn hörten.

Und Jesus sprach: Es war ein Sämann, der ging auf sein Feld und streute Samen aufs Land.

Aber einige Körner fielen auf den Weg. Da kamen Vögel und pickten sie auf. Die Körner konnten nicht keimen.

Einige Körner fielen auf steiniges Land. Sie gingen auf, keimten und sprossten aus der Erde hervor.  Aber die Sonne dörrte das Land aus.  Da wurden ihre Halme welk und trockneten aus. Sie konnten nicht wachsen.

Einige Körner fielen unter dornige Sträucher.  Sie gingen auf, keimten und sprossten und trieben Halme hervor. Die wuchsen und wurden größer und größer. Aber die dornigen Sträucher wuchsen und wucherten noch viel mehr.  Sie nahmen den Halmen die Luft und das Licht weg. Da konnten die Körner nicht reifen.

Die anderen Körner aber fielen auf fruchtbares Land. Sie gingen auf, keimten und sprossten und trieben Halme und Ähren hervor. Und als die Erntezeit kam, standen sie da, aufrecht und groß, mit gelben Ähren und reifer Frucht in ihren Ähren.

Da kam der Sämann wieder aufs Feld und zählte voll Freude die Früchte.  Dreißig - nein, sechzig - nein, mehr noch: hundert Körner zählte er in ihren Ähren! Hier endete Jesus mit seiner Geschichte. Die Menschen schauten sich ratlos an. Warum erzählte Jesus ihnen diese Geschichte.

Und Jesus rief laut über das Wasser: "Wer von euch Ohren hat zum Hören, der höre auf mich!"

Da spürten die Menschen am Ufer: Das waren nicht nur Geschichten, die Jesus erzählte. In seinen Worten kam Gott selbst ihnen nah. Und manch einem, der Jesus hörte, ging das Herz auf, wie Samen aufgeht auf fruchtbarem Land. 

Predigt & Kasperletheater:  

Einleitung: Roeger

Ø     Liebe Kinder,

Ø     bevor jetzt hier große Dinge mit unserem Kasperle-Theater passieren, möchte ich mich noch ganz kurz mit euch über das Evangelium unterhalten. Da war von Samen die Rede, den ein Bauer auf das Feld streut. Und der Samen fiel auf unterschiedliche Dinge. Habt Ihr das behalten? Und vielleicht auch noch, was da passiert ist? Erzählt doch mal!

Ø     Weg (Vögel fressen den Samen)

Ø     Boden (schnelles Aufblühen und verblühen, da kein Untergrund)

Ø     Dornengestrüpp (ersticken)

Ø     fruchtbarer Boden (Samen bringt Frucht)

Ø     Am Ende des Evangeliums fragen die Menschen Jesus: Was bedeutet das ganze? Und vielleicht ist das auch Eure Frage. Ein bisschen kann ich das erklären, viel wird Kaperle gleich vorspielen und ihr dann selber sehen.

Ø     Gott schenkt uns ganz viel im Leben. Und das, was er schenkt, lässt sich in 2 Gruppen einteilen.

1.     Er schenkt uns gute Erfahrungen, Glück, Freude, aber in der Regel nicht so direkt, sondern durch andere Menschen. Wenn uns andere Menschen etwas schenken oder Gutes tun, dann zeigt das etwas über Gott. Wir erfahren, was er für uns sein möchte. Dafür können wir den anderen Menschen danken, aber im letzten Gott.

2.     Damit Gott durch andere Menschen helfen kann, hat er jedem von uns besondere Fähigkeiten geschenkt. Und wir sollten diese Fähigkeiten einsetzen, damit andere Menschen Gott erahnen können.

Ø     Wir werden jetzt das Kasperlespiel genießen, und uns nach jeder Szene über 2 Fragen unterhalten.

Ø     Wofür kann in der Szene (Gott) gedankt werden?

Ø     Welche Möglichkeiten oder Fähigkeiten schenkt Gott?

Spielszene # 1: Kinder

Ø     Frieden - Hand auf Schulter legen

Deutendes Gespräch # 1: Roeger

Ø     Gott schenkt Frieden durch andere Menschen. Er schenkt uns die Fähigkeit, Frieden zu stiften. z.B. Spielzeug teilen, verzeihen, sagen:  ist schon wieder gut

Spielszene # 2: Kinder

Ø     Freunde - ich allein - viele gemeinsam

Deutendes Gespräch # 2: Roeger

Ø     Gott schenkt Freunde, wir auch aufgerufen, für andere Freunde zu werden, z.B. zu jemandem sagen, der alleine steht: Komm spiel mit.

Spielszene # 3: Kinder

Ø     Kopf zum Denken

Deutendes Gespräch # 3: Roeger

Ø     Gott schenkt uns die großartige Möglichkeit, dass wir denken können, aber wir müssen dieses Geschenk auch nutzen

Spielszene # 4: Kinder

Ø     Freude - Blumen schenken

Deutendes Gespräch # 4: Roeger

Ø     Gott schenkt uns Freude und gleichzeitig die Fähigkeit, selber Freude zu verschenken. Fallen Euch da noch andere Möglichkeiten ein? Z.B. Helfen im Garten oder beim Abtrocknen oder Aufräumen

Spielszene # 5: Kinder

Ø     Maiskorn in die Erde legen, gießen

Deutendes Gespräch # 5: Roeger

Ø     Gott schenkt uns Samen, damit da aber etwas daraus wird, müssen wir auch etwas machen, nämlich gießen.

Ø     Fazit: Gott schenkt uns ganz viel. Dafür können wir Gott danken. Der schönste Dank für Gott ist, wenn wir seine Geschenke so nutzen, dass wir anderen und auch uns damit etwas Gutes tun.

Lied:

Fürbitten:  2 Kinder

Ø     Gottes guter Geist, komm in mein Leben und erfülle mich mit deiner Kraft.
Du Geist der Hoffnung, mache alles gut in unserer Welt.
Du Geist der Liebe. mache alle Menschen zu Freunden.
Du Geist des Friedens, versöhne uns untereinander.
Du Geist der Freude, führe uns zum Vater,

Ø     Gott, dein Geist wirkt überall in unserer Welt, wo Menschen sich füreinander einsetzen. 
Lass deinen Geist auch in mir wirken.
Gib mir offene Augen, dass ich die Not der anderen sehe.
Gib mir ein offenes Herz, dass ich zur Hilfe für andere bereit werde.
Gib mir offene Hände, damit ich tue, was nötig ist

Gabenbereitung:

Gabengebet:

Guter Gott, wir danken dir für die Gaben, die du uns geschenkt hast. Von diesem Geschenk bringen wir Brot und Wein auf den Altar und bitten dich: Mit diesen Gaben wandle auch uns durch Christus, unseren Herrn. Amen

alle Kinder werden nach oben um den Altar geholt

Sanctus: 

w. d. Hochgebets:          

‚Gottes Liebe ist so wunderbar’, (bis so wunderbar groß)

Vater unser:

Friedensgruß:

Kommunion:  

Schlussgebet:

Guter Gott, in diesem Gottesdienst durften wir erfahren, dass du uns reich beschenkst. Lass uns daraus Vertrauen für unseren Alltag gewinnen. Darum bitten wir dich durch Jesus, unseren Bruder und Herrn. Amen

Schlusslied: