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Karneval 2006

 

 

 

 

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08. Sonntag im Jahreskreis  B - Karneval

Appelhülsen/Schapdetten 2006

 

Zum Einzug: 

Ø       # 671, 1.3.4 ‚Lobet den Herren’ (17 Uhr; 18.30)

Ø       # 671, 1-3 ‚Lobet den Herren’ (9.30 Uhr)

Eröffnung:

v      Im Namen des Vaters.....

v      Gott, der uns als erlöste Menschen möchte, er sei mit euch!

Einleitung:

v      Liebe Gemeinde,

v      Erlöster müssten die Christen aussehen!

v      So sagte der scharfe Religionskritiker Nietsche einmal.

v      Erlöster müssten die Christen aussehen! Und in diesem Punkt hat er recht. Ein frustrierter Christ kann wirklich nur schwerlich andere überzeugen.

v      Vielleicht trägt Karneval dazu bei, dass wir entspannter und gelöster, erlöster wirken.

v      Und vielleicht trägt auch der heutige Gottesdienst dazu bei, in dem Jesus uns seine liebende Nähe zusagt.

v      Bitten wir ihn um sein Erbarmen, dass er selber es uns schenkt, dass wir erlöster aussehen, dass wir zufriedene und glückliche Menschen sind.

Kyrie: # 463

Gloria: # 840, 1.2 ‚Erde singe’

Tagesgebet:

Guter Gott, du kennst unsere Sehnsucht nach Glück und Freude, unser Ausschauhalten nach den Annehmlichkeiten des Lebens, und du willst auch unsere Freude. Öffne du unsere Augen, unsere Ohren und unser Herz, damit wir die kleinen Freuden des Lebens nicht übersehen. Lass sie uns Zeichen deiner Liebe sein, Blumen im Geröll des Alltags. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Lesung: 2 Kor 3:1b-6

Antwortgesang: # 857, 1.6 ‚Taizé-Halleluja’

Evangelium: Mk 2:18-22

Predigt:

Ø       Liebe Gemeinde, es ist wieder soweit:
ringsherum ist Karnevalszeit,

Ø       da wird sich kostümiert und Feiern gemacht,
werden Reden geschwungen und kräftig gelacht.

Ø       Überall machen Narren sich breit,
es herrscht Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Ø       Überall Frohsinn, es jubeln die Leute.
So ein Tag, so wunderschön wie heute.

Ø       Und in der Kirche,  wie sieht es da aus mit dem Lachen,
wo auch Jesus sich kümmerte um freudige Sachen?

Ø       Er sorgt sich bei der Hochzeit um den Wein,
und zum Essen und Trinken lud er sich gern ein.

Ø       Die Kirche müsste mehr mit der Zeit gehen heute,
dann – so meinen viele – kämen auch wieder mehr Leute.

Ø       Da ist sicherlich auch etwas wahres dran,
und manche Veränderung ständ Kirche sicher gut an.

Ø       Aber in der Kirche sind so viele Schätze verborgen,
wie die zu kommunizieren, macht mir eher Sorgen.

Ø       Und deshalb denke an ein viel interessanteres Ding,
und so erscheint mir ganz wichtig unser Marketing.

Ø       Und vielleicht lässt sich gut vermarkten unsere Fastenzeit,
denn
dazu passt der Trend von Wellness und Gesundheit.

Ø       Und darum verkaufe ich  die Fastenzeit ab heut
Als großes Wellness Event an die Leut.

Ø       Es ist egal, ob die Sorge um zuviel oder zu wenig Kilos uns lenkt
es ist für alle gesund, wann man mal richtig logisch denkt.

Ø       Der Wellnesstripp beginnt für mich beim Besuch der Heiligen Messen,
um nie den tiefsten Grund meines Lebens zu vergessen.

Ø       Also einfach mal verlassen die Couch, den Stuhl, das Bett oder andere Sachen
und sich wie heute auf zum Kirchgang machen.

Ø       Denn zur Gesundheit gehört nicht nur gut trinken und essen,
auch die regelmäßige Bewegung ist nicht zu vergessen.

Ø       Und wer Spaß daran hat, viele Kilometer zu laufen,
dem können wir dann den Kreuzweg und die Prozession verkaufen.

Ø       Da geht es durch die Natur von Station zu Station,
das können wir genießen, es ist ja kein
 Marathon.

Ø       Wenn dir viele Probleme auf der Seele brennen,
dann lerne doch die Gesprächsmöglichkeit beim Pfarrer kennen.

Ø       Dort kannst du viel Hilfreiches aus dem Glauben für dein Leben erfahren
und im Gegensatz zu anderer Hilfe auch beim Gelde sparen.

Ø       Denn ein solcher Besuch beim Pfarrer ist nicht umsonst, aber kostenlos.
Unsere Marketingstrategie: Du bist uns wichtig, nicht dein Moos.

Ø       Sie hat viel zu bieten, die kirchliche Psychiatrie,
mehr für Deine Seele findet du woanders nie.

Ø       Jeden Tag ein wenig beten wirkt Wunder
Und du fühlst dich gleich ein wenig gesunder.

Ø       Wenn du meditierst in Ruhe, welch Geschenk es ist zu leben,
dann wird Gott mit Sicherheit deine Stimmung heben.

Ø       Das Göttliche hat ein jeder von uns seit der Taufe,
nur man denkt oft wenig dran im Zeitenlaufe.

Ø       Vielleicht sollten wir deshalb unser Taufbecken renovieren,
und zu einem modernen Thermalbecken umfunktionieren.

Ø       Wir installieren dann gleich zwei Töpfe
der kalte ist für die hitzigen Köpfe.

Ø       Der warme bringt uns zum Schwitzen,
zu trainieren, falls wir müssen im Fegefeuer sitzen.

Ø       Und wem dieses ist auch noch zu kalt,
für den gibt’s im Turm die Höllenkammer halt.

Ø       Eine finnisch Sauna für Frauen und Männer ohne Hülle
das bringt der Kirche Kunden in Fülle.

Ø       Als Aufguss gibt es dann Lourdeswasser,
bevor die Leute werden ob der Hitze immer
blasser.

Ø       Der Wellnessbereich gehört zu den boomenden Sparten,
deshalb wollen wir auch nicht mehr länger warten

Ø       Für die Kirchenvorstände geht die Arbeit bald so richtig los,
und ich finde das schon jetzt ganz famos.

Ø       Ich sehe schon lange Schlangen vor den Kirchen stehen,
und den Bischof neidisch auf unsere Pfarreiengemeinschaft sehen.

Ø       Der Supererfolg von Maryfaz in Appelschapp
macht das ganze Bistum platt.

Ø       Und alle sind dann freundlichst zu unterstützen bereit,
anstatt Polygamie unsere Liebeshochzeit zu zweit.

Ø       Ganz wichtig ist für eine erfolgreiche Marketingstrategie,
dass wir vergessen den richtigen Spartenmix nie.

Ø       Der Wellnessbereich allein erscheint mir etwas klein,
da müssen noch weitere Schwerpunkte mit hinein.

Ø       Jesus diskutierte gerne mit den Pharisäern und Schriftgelehrten,
als eine erste Talkshow können wir das mal bewerten.

Ø       Wir kennen das, jemand möchte etwas neues anregen,
da findet sich gleich einer, der ist dagegen,

Ø       und ein anderer ist dafür, sonst wärs ja fad und zum ermüden,
aber dabei nicht Jesus vergessen, der sagt: Du sollst auch deine Feinde lieben.

Ø       Bei so einer Messe beworben als Talkshow in der Kirche, so tu ich mal schätzen
da würd es kaum reichen mit unsere Plätzen

Ø       Menschen mögen Talkshows im TV zu irgendwelchen banalen Themen
darum lasst uns eine niveauvolle mit Jesus mal nehmen.

Ø       Und die nächste Investition wird ein eigener Maryfaz Fernsehkanal,
der überträgt das ganze dann multimedial,

Ø       Alle Leute sind dann motiviert und haben große Freud,
denn wer im Fernsehn zu sehen, der ist gescheit.

Ø       De Massen sind dann ganz heiß auf jeden Sonntag, so sage ich ganz frei,
voller Begeisterung sind sie dann in der Kirche dabei,

Ø       weil die Kirche es dann so richtig versteht,
wie man mit Wellness und Marketing umgeht.

Ø       Wir sehen das ja schon bei unserem Papst in Rom,
jede Messe mit ihm ist eine große Sensation.

Ø       Da wird Gott gefeiert und viel gelacht,
der Glaube richtig Freude macht.

Ø       Denn das Evangelium
macht nicht traurig oder dumm.

Ø       Es ist schließlich frohe Kunde,
die wir hör’n aus Gottes Munde.

Ø       Heute ist Sankt Markus dran.
Glaubensstark war dieser Mann.

Ø       Auch er spricht heute übers Fasten,
das befreit von vielen Lasten.

Ø       Jesus war da nicht so kleinlich,
war sich mit den Jüngern einig;

Ø       war zum Fasten wohl bereit,
aber nicht zur falschen Zeit

Ø       Ist die Hochzeit voll auf Touren,
wird getanzt auf allen Fluren.

Ø       Ist der Bräutigam noch da,
wird gegessen, das ist klar.

Ø       Jesus ist der Bräutigam,
der vom Throne Gottes kam,

Ø       um die Menschheit zu umarmen,
sich der Sünder zu erbarmen.

Ø       Drum ist Grund zum Feiern da,
und wir essen, das ist klar.

Ø       Später kommt die ernste Zeit,
da zum Fasten wir bereit.

Ø       Neuer Wein in neue Schläuche!
Jesus war für neue Bräuche.

Ø       Und deshalb plädiere ich für Marketing und vor allem Wellnesstripp.
Mir erscheint das als ein ganz heißer Tipp.

Ø       Nur Hasten, Konsum und Karriere kannst du vergessen pur,
denn gesund mit Leib und Seele bleibst du nur.

Ø       Wie es immer schon ist gewesen,
an der Liebe allein - auch zu deinen Feinden - kannst du genesen.

Ø       Und der größte Feind für dich und ein glückliches Leben
ist dir mit dir und deiner Person gegeben.

Ø       Drum gib dir Müh und versöhn dich mit deinem Leben
und alles feiern gereicht dir zum Segen.

Ø       Und selbst wenn die Kirche in Zukunft versagt in Marketing und Wellnesstripp
am besten ist, du bist selbst der beste Typ und Tipp.

Ø       Nun will ich die Predigt schließen,

Ø       euch mit Reimen nicht länger verdrießen.

Ø       Drum ruf ich euch zu: Helau!

Ø       Halleluja ganz genau.

Credo: # 467

Fürbitten:

Gott hat uns zur Freude berufen. Wir bitten ihn:

Ø       Schenke allen Menschen, die in diesen Tagen Karneval feiern, viel Freude und hilf ihnen, andere mit ihrem Frohsinn anzustecken.

Ø       Schenke den Menschen, die eher still sind und denen es schwer fällt, unbeschwert zu feiern, Menschen, die mit ihnen fröhlich sind.

Ø       Tröste alle, die in diesen Tagen keine Freude haben, sondern Trauer tragen in ihrem Leid und ihrer Not.

Ø       Schenke allen, die sich nach Liebe und Frieden sehnen die Erfüllung ihrer Sehnsucht.

Ø       Nimm unsere Verstorbenen auf in das Land des Lichtes, der Verheißung und des Friedens.

Lebendiger Gott, höre auf uns und komm uns entgegen mit deiner Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. 

Gabenbereitung: # 490, 1-3 ‚Was uns die Erde’

Gabengebet:  MB oder

Guter Gott, in diesem Brot bringen wir dir unsere Sorgen und Enttäuschungen, alle Kälte unserer Zeit. Wandle du es, so dass wir, getragen von dir, damit leben lernen, ohne zu resignieren. In diesem Wein bringen wir dir, guter Gott, all das, was uns froh macht und Glück in unserem Leben heißt. Öffne uns dafür immer neu die Augen! Wandle du diesen Wein, damit wir dich erkennen! Darum bitten wir durch Jesus.

Präfation: MB 446

Sanctus: # 861

Hochgebet:

N. d. Einsetzungsbericht: # 865 ‚Wir preisen deinen Tod’

Agnus Dei:  # 895

Mahlspruch:

Ø       Christus spricht: Solange der Bräutigam bei ihnen ist, können die Hochzeitsgäste nicht fasten. (Mk 2:19)

Schlussgebet:

Gott, unser Vater, du hast uns gesättigt mit der Speise, die du allein zu geben hast. Lass uns von ihr leben und uns freuen an deiner Huld und Gnade, und lass unsere Freude fruchtbar werden in guten Taten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Segen:

Schlusslied: # 843, 1.4 ‚Herr, wir bitten, komm und segne...’