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St. Ursula Realschule

16.12.2010 (VB 6a)

Licht in der Dunkelheit

 

Vorbereitung:

Ø     Auf einem Tisch vorne wird ein Weg gelegt, der zum Altar führt (Tisch, damit Gegenstände auch sichtbar sind).

Ø     Teelichter besorgen (Frau Pieper könnt Opferlichter mitbringen, die man gut in der Hand halten kann)

Ø     Symbole der Schülerinnen

Ø     3 große Kerzen

 

Lied:

Liturgische Eröffnung: Roeger

Ø     Ich begrüße euch herzlich zu unserer Eucharistiefeier heute morgen, die die Klasse 6a vorbereitet hat.

Ø     Beginnen wir diesen Gottesdienst mit dem Kreuzzeichen.

Ø     Im Namen des Vaters...

Ø     Jesus, der Licht für uns Menschen sein möchte, er sei mit euch!

Einleitung: Roeger

Ø     Die Adventszeit ist geprägt durch viele Kerzen und Lichter. Es ist eine schöne und gefühlvolle Zeit.

Ø     Gerade in dieser Zeit kommt es nicht selten vor, dass wir fühlen, dass es in unserem Leben auch Dunkelheiten gibt.

Ø     Als wir uns zur Vorbereitung dieses Gottesdienstes getroffen haben, da haben wir in der Klasse darüber gesprochen, welche Dunkelheiten Schülerinnen belasten können.

Dunkelheiten: Schülerinnen

17 Schülerinnen stehen vorne und haben je ein Teelicht in der Hand. Sie sagen ihren Satz und pusten dann das Teelicht aus und stellen es auf den Weg.

1.     Es wird dunkel, wenn man eine schlechte Note geschrieben hat

2.     Es wird dunkel, wenn jemand gestorben ist.

3.     Es wird dunkel, wenn man mit der Freundin gestritten hat.

4.     Es wird dunkel, wenn man Angst auf dem Schulweg hat.

5.     Es wird dunkel, wenn man Angst hat, wenn man alleine zuhause ist

6.     Es wird dunkel, wenn man Angst vor Unfällen z.B. bei schlechtem Wetter hat.

7.     Es wird dunkel, wenn man Angst um Tiere hat, die einem viel bedeuten.

8.     Es wird dunkel, wenn man Angst um Menschen hat, die schwer krank sind.

9.     Es wird dunkel, wenn man sich ausgeschlossen fühlt.

10.           Es wird dunkel, wenn man schlecht geträumt hat.

11.           Es wird dunkel, wenn sich jemand unerwünscht fühlt.

12.           Es wird dunkel, wenn man bspw. nach einem Umzug keinen kennt.

13.           Es wird dunkel, wenn man einen schlechten Tag hatte.

14.           Es wird dunkel, wenn sich die Eltern trennen.

15.           Es wird dunkel, wenn man wegzieht.

16.           Es wird dunkel, wenn man gehänselt wird.

17.           Es wird dunkel, wenn man Streit mit den Eltern hat.

Überleitung zum Kyrie: Roeger

Ø     Mitten in die Dunkelheiten hinein sagt Jesus uns zu, dass er unser Licht sein möchte.

Ø     Deshalb begrüßen wir ihn nun im Kyrie in unserer Mitte und Stellen für die drei Kyrierufe jeweils eine große Kerze auf den Weg und zünden sie an.

Kyrie: Schülerinnen

mit einem passenden Zwischenruf (müsste Frau Pieper heraussuchen)

Ø      Jesus, du unser Licht: Ich wünsche mir dein Licht, wenn ich mit anderen nicht auskomme.
Zwischenruf, Anzünden und Hinstellen einer großen Kerze

Ø      Jesus, du unser Licht: Ich wünsche mir dein Licht, wenn ich mich enttäuscht und mutlos fühle.
Zwischenruf, Anzünden und Hinstellen einer großen Kerze

Ø      Jesus, du unser Licht: Ich wünsche mir dein Licht, wenn ich einsam fühle.
Zwischenruf, Anzünden und Hinstellen einer großen Kerze

Tagesgebet: Roeger

Guter Gott, wir feiern den Advent. Wir erwarten deine Ankunft. Lass dein Licht in uns leuchten und mach unser Leben hell. Darum bitten wir durch Jesus, der mit dir lebt und uns liebt, heute, morgen und alle Tage bis in Ewigkeit. Amen

Geschichte: Das Licht des Weisen (Schülerin(Lehrerin?)

In einem fernen Land lebte ein weiser Mann. Viele Menschen kamen zu ihm, um Rat zu holen. In seiner einsamen Hütte stand immer eine brennende Kerze im Fenster. Es ging das Gerücht um, dass diese Kerze niemals verlöschen könne. So machten sich viele Menschen auf, um sich Licht vom Weisen zu holen.

Eines Tages kam ein alter Mann, dessen Frau gestorben war. „Ich komme zu Dir, um Deine Hilfe zu erbitten,“ sprach der Alte. „Mein Herz ist finster und voller Traurigkeit. Ich habe die Freude verloren. Gib mir von Deinem Licht; vielleicht kann es mein Leben wieder heller machen.“

„Ich gebe Dir gerne von meinem Licht“, sprach der Weise. „aber höre: dieses Licht ist nur Abglanz des Lichtes, das in Dir brennt. Du musst lernen, dieses innere Licht in Dir wieder zu entdecken. Geh nach Hause und betrachte das Licht, sooft Du kannst.“

So tat der alte Mann, und immer, wenn er vor der Kerze saß, kamen ihm viele Gedanken. Manchmal wurde seine Traurigkeit noch größer, aber manchmal war er auch getröstet und richtig froh.

Eines Tages, als er wieder einmal vor der Kerze saß, war es ihm, als höre er Worte: „Fürchte Dich nicht. Hab Mut! Ich bin bei Dir. Auch für Dich wird alles gut!“

War das nur Einbildung oder hatte jemand wirklich die Worte gesprochen.

Ganz gleich wie es war, sie veränderten plötzlich sein Leben. Immerzu dachte er daran und er begann, das Leben wieder neu zu sehen.

Und als eines Tages die Kerze niedergebrannt war, da wusste er, dass er sie gar nicht mehr brauchte, weil das Licht nun in seinem Herzen brannte.

Lied:

Evangelium: Joh 1, 5-9 (Roeger)

Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.

Predigt Teil I:

Ø     Liebe Schülerinnen, liebe LehrerInnen,

Ø     die entscheidenden Aspekte, die die Geschichte ‚Das Licht des Weisen’ und das Evangelium miteinander verbinden, sind Licht und Finsternis.

Ø     Der alte Mann in Geschichte hatte ein Herz, das voll war von Traurigkeit und Finsternis.

Ø     Und im Evangelium war auch die Rede von einer Finsternis. Die Finsternis wird nicht näher beschrieben, sie muss aber gewaltig gewesen sein, sonst hätte der Evangelist Johannes nicht extra betont, dass die Finsternis das Licht nicht erfasst hat.

Ø     In gewisser Weise gibt es auch in unsere Leben so etwas wie Finsternis, wo wir dringend Licht brauchen. Davon haben wir zu Beginn des Gottesdienstes gehört.

Ø     Aber all diese Dunkelheiten sind kein Grund gleich traurig und deprimiert aus dem Gottesdienst wieder herauszugehen.

Ø     Denn die Schülerinnen haben sich auch Gedanken gemacht, dass es viele Dinge gibt, die das Leben hell machen. Davon werden sie uns jetzt erzählen und jeweils ein Symbol dafür auf den Weg legen.

Statements der Schülerinnen:

nach jedem Statement wird das Symbol auf den Weg gelegt

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich Freunde habe (Freundschaftsband)

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich in einer Familie lebe, in der ich mich wohl fühle (Foto)

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich spüre, dass Menschen mich liebhaben (Herz))

Ø     Mein Leben ist hell, weil wir in Frieden leben können (peace-Zeichen)

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich immer wieder erlebe, dass die Sonne mich wärmt (Sonne)

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich schon oft im Leben Glück hatte. (Kleeblatt)

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich ein gutes Zuhause habe.

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich viele Leute kennengelernt habe.

Ø     Mein Leben ist hell, weil wir unser Auskommen habe.

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich viel Spaß in meinem Leben habe. (J)

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich Andenken habe, die mich an mir wertvolle Menschen oder Ereignisse erinnern.

Ø     Mein Leben ist hell, weil mir Zuneigung geschenkt wird. (Hand)

Ø     Mein Leben ist hell, weil mir das Lernen und Lesen Freude bereitet. (Buch)

Ø     Mein Leben ist hell, weil ich ein Haustier habe, an dem ich hänge.

Predigt Teil II:

Ø     Liebe Schülerinnen, liebe LehrerInnen,

Ø     wir haben gerade eine Menge Beispiele gehört, wie das Leben hell werden kann, wer oder was dazu beiträgt, dass das Leben hell wird.

Ø     Wenn ich das in den Worten der Geschichte ausdrücken möchte, könnte ich sagen, dass es Menschen oder wichtige Situationen sind, die uns helfen, das Licht, das tief in uns ist, wieder zum Leuchten zu bringen. Gerade Menschen sind Licht für uns und machen unser Leben hell.

Ø     Im Evangelium war die Rede von einem Licht, dass selbst die Finsternis nicht auslöschen kann. Gemeint ist mit diesem Licht Jesus. Er möchte das Leben von uns Menschen hell machen. Deshalb haben wir ja auch beim Kyrie 3 große Kerzen angemacht als Zeichen dafür, dass Jesus Licht für uns sein möchte.

Ø     Und zum Zeichen dafür, dass wir Jesu Licht dann erfahren, wenn es hell im Leben wird, werden wir jetzt alle Teelichter wieder anzünden, die am Anfang - als die Schülerinnen erzählten, wo es dunkel im Leben ist - ausgeblasen wurden.
Schülerinnen entzünden die ausgelasenen Teelichter

Lied: bitte passend zum letzten Satz der Predigt auswählen

w. d. Gabenbereitung:  Querflöte ‚An Irish Blessing’ 

Gabengebet

Guter Gott, was wir als unsere Gaben zum Altar gebracht haben, ist dein Geschenk. Verwandle diese Gaben zum Sakrament, das Leben und Licht schenkt in Christus, unserem Herrn.

Präfation:

Sanctus:

Hochgebet:

Agnus Dei:

Schlussgebet:

Gott, unser Vater, dein Wort macht unser Leben hell. Das haben wir in dieser Feier gespürt. Wir wollen uns aufmachen und selbst Licht für andere werden. Dabei hilfst du uns durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

Segen:

Schlusslied: