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Familienmesse – Muttertag

Maria, breit den Mantel aus

Schapdetten 14.05.2006

 

Zum Einzug: Nr. 61, 1-4 ‚Stehn wir früh am Morgen’

Liturg. Eröffnung:

Ø     Im Namen des Vaters.....

Ø     Jesus, Sohn Gottes  und Sohn Marias, er sei mit euch!.

Begrüßung:

Ø     Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

Ø     ich begrüße Sie und Euch alle ganz herzlich zu unserem Familiengottesdienst an Muttertag.

Ø     In den Familien stehen heute – so denke ich zumindest – viele Mütter im Mittelpunkt. Kinder und Väter bedanken sich für den treuen Dienst, den die Mütter in den Familien jeden Tag tun. Frühstück machen, Essen kochen, Wäsche waschen. Das sind zwar wichtige Sachen, aber Mütter tun oft noch etwas viel wichtigeres.

Ø     Sie sind einfach da. Sie hören zu, sie trösten, sie machen Mut, sie helfen, sie haben für die großen und kleinen Sorgen ein großes Herz.

Ø     Für viele Menschen hat eine zusätzliche Mutter eine ganz besondere Bedeutung, die Mutter Jesu oder Muttergottes, wie sie auch genannt wird.

Ø     Viele Menschen wenden sie mit ihren Anliegen an sie. Sie sind sicher, dass Maria immer ein offenes Ohr hat. Sie schätzen die besondere Nähe von Maria zu Gott, sie bitten Maria um ihre Fürsprache. Maria wird gebeten, mit uns für die eigenen Anliegen zu beten.

Ø     Es tut gut zu wissen, dass jemand für uns betet. Des öfteren sagen mir Menschen: Beten Sie für mich. Und ich freue mich, wenn bspw. Pfr. Klöcker sagt: Ich kann ja nicht mehr viel, aber ich bete für Dich und Dein Wirken in der Gemeinde.

Ø     Und wieviel mehr tut es gut, wenn jemand für uns betet, der eine so enge Beziehung zu Gott hat wie Maria.

Ø     Liebe Kinder,

Ø     ihr ward eingeladen, Euch Gedanken zu machen, für was Maria mit euch beten soll. Und ich hoffe mal, viele von Euch habe etwas mitgebracht, das wir jetzt auf den Schutzmantel von Maria heften können.

Ø     Wer nichts mitgebracht hat, bittet sie jetzt still um ihr Gebet.

Ø     Nach  einem Moment der Stille heften wir die mitgebrachten Dinge an den Schutzmantel Mariens und singen gemeinsam: Maria, breit den Mantel aus.

Lied: Nr. 595, 1.2 „Maria breit den Mantel aus“

Ø     -Bilder aufhängen -

Tagesgebet:

Gott, unerforschlich in deinem Ratschluß, du hast Maria, die junge Frau aus Nazareth, zur Mutter deines Sohnes auserwählt. Sie hat auf dein Wort gehört und es gläubig befolgt. Gib, dass auch wir uns deinem Worte öffnen und deine Wunder preisen durch Christus, unseren Herrn.

Evangelium: nach Joh 2, 1-12

Jesus ging nach Galiläa zurück, in das Land, in dem er aufgewachsen war.

Wenige Tage nach seiner Rückkehr wurden er, seine Freunde und seine Mutter Maria zu einer Hochzeit in das Städtchen Kana eingeladen.

Da ging während der Feier der Wein zu Ende. Es waren nämlich mehr Gäste als erwartet gekommen, und die Familien des Brautpaares waren zu arm, um neuen Wein zu kaufen.

„Sie haben keinen Wein mehr“, sagte Maria zu ihrem Sohn.

„Meine Stunde ist noch nicht gekommen“, antwortete Jesus geheimnisvoll, doch Maria hörte das Mitleid in seiner Stimme,

„Tut, was er euch sagt“, flüsterte sie den Dienern zu.

Jesus wies auf sechs große steinerne Krüge und befahl, sie mit Wasser zu füllen, Die Diener gehorchten.

„Schöpft einen Becher daraus und bringt ihn dem Speisemeister“, befahl Jesus weiter.

Die Diener taten es.
Der Speisemeister – das war der Mann, der alles kostete, bevor es den Gästen serviert wurde – der Speisemeister also trank aus dem Becher, verdrehte die Augen, schnalzte mit der Zunge und rief dem Bräutigam zu: „Warum gibst du uns den besten Wein zuletzt?! Einen so herrlichen Tropfen wie diesen habe ich noch nie getrunken!“

Jesus hatte das Wasser in Wein verwandelt. Die Kunde von diesem Wunder verbreitete sich über ganz Galiläa und darüber hinaus.

Anspiel:

Sprecher: Wie damals Maria sich einsetzte, so will sie heute unsere Fürsprecherin sein.

Drei Kinder spielen mit einem Ball. Ein viertes Kind läuft auf die Gruppe zu. Die spielenden Kinder fangen an zu lachen und zeigen auf das Kind.

1.     Kind : Wie sieht die denn heute aus ?

2.     Kind : Wie läuft die denn herum ?

Da fängt das Mädchen an zu weinen und sitzt etwas abseits.

Dann spielen sie noch ein wenig weiter und während des Spiels sehen sie, dass das Mädchen immer noch weint. Dann sagt ein Kind :

3. Kind : Ich glaube das war nicht richtig, was wir gemacht haben.

1. Kind : Eigentlich wollen wir Freunde von Jesus sein. Ja, was hätte Jesus denn gesagt?

Überlegen

2.Kind: Jesus sagt doch: „Liebt einander, wie ich euch geliebt haben.

3.Kind: Und Maria sagt, was Jesus euch sagt, das tut.

Dann laufen die Kinder zu dem Mädchen hin, entschuldigen sich bei ihr und nehmen sie in die Arme. Das Mädchen freut sich sehr darüber. Dann spielen sie miteinander und haben viel Spaß dabei.

Predigt:

Ø     Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

Ø     was macht Maria eigentlich so interessant, dass gleich zwei Monate im Jahr Marienmonate sind, der Mai und der Oktober?

Ø     Und warum wird Maria Mutter der Kirche genannt?

Ø     Das sind zwar zwei Fragen auf einmal, aber die Antwort ist beidemal dieselbe. Maria zeigt uns auf unübertreffbare Weise, wie ein Leben mit Gott aussehen kann.

Ø     Gott hat ihr ganz schön was zugemutet, als er sie zur Mutter seines Sohnes auswählte. Und sie sagte: Ja, ich tue es.

Ø     Und das sollte insgesamt das Leben eines Christen prägen, ja zu Gott zu sagen. Auch dann, wenn es mal schwierig oder anstrengend ist.

Ø     Dieses Ja hat ganz viele Facetten.

Ø     Gott liebt jeden Menschen. Und wir sind aufgerufen, auch zu jedem Menschen nett zu sein. Uns zumindest zu bemühen, wie es die Kinder in dem Anspiel uns vorgemacht haben.

Ø     Liebe Kinder, eure Mütter und Väter haben ja zu Euch gesagt und sagen es jeden Tag neu. Das ist in unserer Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich. Ja zu Gott zu sagen, das heißt auch, dass wir Kinder – und wir sind ja alle in einem gewissen Sinn Kinder, deshalb sind wir Erwachsenen eingeschlossen – ja zu unseren Eltern sagen. Gott ist das so wichtig, dass er dazu sogar ein eigenes Gebot dem Mose gegeben hat, nämlich das vierte: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß es dir wohlgehe und du lange lebest auf Erden.
Eine sehr schöne Formulierung fand ich dazu auf Platt, ich hoffe, es klingt einigermaßen, wenn ich jetzt zitiere: Dien Vadder blifft dien Vadder un dien Modder dien Modder dien levelang. Se bruukt dien Leev - dor denk an, dat ok du mal oold warden deist! Ich finde, diese Version paßt sehr gut zum Muttertag und man kann sie ja schon mal im Kopf behalten für den Vatertag.

Ø     Maria sagte in dem Evangelium: Tut, was er euch sagt. Und das hatte großen Erfolg. Aus Wasser wurde Wein. Anders gesagt: Leben und Feiern in Überfülle war wieder möglich.

Ø     Im Einsetzungsbericht im Hochgebet sagt Jesus zu uns: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Und Maria würde sagen: Tut das, er hat es uns gesagt.

Ø     So feiern wir jetzt, wie Jesus es möchte, Eucharistie. Und 24 Kinder werden am nächsten Sonntag das erste Mal den Leib Christi, das Brot des Lebens empfangen. Es möchte uns helfen und stärken, dass wir Leben in Hülle und Fülle haben, Leben, das nie endet.

Ø     Liebe Kinder, liebe Gemeinde,

Ø     Maria sagte: „Was er euch sagt, das tut“.

Ø     Wenn wir ihrem Wort entsprechend ja zu Gott sagen, seine Liebe versuchen umzusetzen bei unseren Mitmenschen und zugleich immer den Kontakt mit ihm suchen, dann können wir wie Maria sagen: Selig sind wir, oder moderner ausgedrückt: Glücklich sind wir. Amen.

Credo: Nr 4, 1-4 ‚Menschen sind Geschw.’

Fürbitten:  Nr. : 10 Das wünsch’ ich sehr

Maria, du hast die Sorgen der Menschen, bei der Hochzeit von Kana gesehen. Du hast gemerkt, was ihnen fehlt. Du hast einen Ausweg gewusst. Zu dir kommen wir mit unseren Anliegen.

1.     Kind: Maria, manchmal fehlt uns der Mut. Manchmal haben wir Angst. Wir fühlen uns allein und wissen nicht mehr weiter. –Hilf uns, wenn wir Angst haben. Nr. : 10 Das wünsch’ ich sehr

2.     Kind: Maria, manchmal fehlt uns die Liebe. Wir sind hart und unfreundlich zueinander. Wir schauen weg, wenn jemand Hilfe braucht. –Hilf du uns, wenn wir lieblos sind. Nr. : 10 Das wünsch’ ich sehr

3.     Kind: Maria, manchmal fehlt uns der Glaube. Wir beten und nichts geschieht, wir lesen in der Bibel und verstehen nicht, was wir lesen. Wir wissen, dass Gott uns liebt, aber unser Herz bleibt kalt. – Hilf uns, dass wir glauben können. Nr. : 10 Das wünsch’ ich sehr

4.     Kind: Maria, vieles in der Welt ist so ungerecht. Wir bekommen jeden Tag etwas zu essen, jedoch viele Kinder verhungern. Wir können in die Schule gehen, andere Kinder müssen arbeiten. Manchmal fehlt uns das Vertrauen, dass es besser werden kann. – Hilf uns erkennen, was wir tun können.  Nr. : 10 Das wünsch’ ich sehr

Guter Gott, du bist immer bei uns. Dafür danken wir dir heute und in Ewigkeit. Amen.

Gabenbereitung: Nr. 70,1.-4. ‚Wir bringen gläubig Brot..“

Gabengebet:

Gott, nimm unsere Gaben an, wie du angenommen hast den Dienst Marias, der Mutter deines Sohnes Jesus Christus, der mit dir und in unserer Mitte lebt in Ewigkeit. Amen.

Präfation:

Sanctus: Nr 60 ,1.+2. Str.  Sing mit mir ein Halleluja

Hochgebet: Kinder mit Antwort

w. d. Hochgebetes: Nr. 68 Vom Aufgang der Sonne

Einladung zum Friedensgruß:

Agnus Dei: Nr: 88; Herr, gib uns deinen Frieden

w. d. Kommunion: instrumental

Gebet: gelesen von einem Kind:

Maria, du bist die Mutter von Jesus.

Eine Mutter kann ich mir gut vorstellen – ich bin ein Kind.

Maria, Jesus ist dein Kind.

Du hast für Jesus gesorgt, bis er erwachsen war.

Du hast versucht zu verstehen, was er meinte, anstatt mit ihm zu schimpfen.

Du hast gemerkt, es ist wichtig, was mein Kind tut.

Du hast schreckliche Dinge erlebt, als Jesus getötet wurde. Du kennst das, wie es ist, ganz traurig zu sein,

Du hast gejubelt, als du hörtest: Jesus lebt. Du kennst das, wie es ist  ganz glücklich zu sein,

Es tut mir gut, an dich zu denken.

Ich weiß, du verstehst mich. Ich kann mit meiner Freunde, meinem Kummer, meinen Sorgen

zu dir kommen.

Du bist eine Mutter. Ich bin ein Kind.

Glückwunsch an die Mütter:

Ø     Mütter bleiben sitzen, andere stehen auf ‚Viel Glück und viel Segen’

Segen:

Schlusslied: Nr. 46, 1.-4. Str. Wenn einer sagt