Zur Startseite






Herzlich Willkommen!

Schatzsuche in bewegter Zeit

 

 

 

 

Herzlich Willkommen!

Schatzsuche in bewegter Zeit

 

 

 

 

Herzlich Willkommen!

Schatzsuche in bewegter Zeit

 

 

 

Herzlich Willkommen!

Schatzsuche in bewegter Zeit
Zurück Home Nach oben Weiter

 

 

 

Eucharistiefeier 15.10.2011, 18 Uhr

Schatzsuche

St. Ursula

 

Einzug: # 270, 1-3 ‚Kommt herbei’ (Chor + Gemeinde)

Liturg. Eröffnung/Einleitung: Roeger

Ø     Im Namen des Vaters….

Ø     Der Herr, der unser Leben begleitet, er sei mit euch!

 

Ø     Liebe SchülerInnen, liebe Eltern, liebe LehrerInnen, liebe Schwestern, liebe Gottesdienstgemeinde,

Ø     in der aus Lehrern, Eltern, Ehemaligen und Schwestern bestehenden Vorbereitungsgruppe, haben wir uns überlegt, die heutige Eucharistiefeier unter die Überschrift ‚Schatzsuche’ zu stellen.

Ø     Es wird darum gehen, was für uns Menschen in unserem Leben so wichtig und kostbar ist wie ein Schatz, wie eine wunderschöne Perle

Schülerbefragung: Marx

Ø     Um uns dem Thema des Gottesdienstes zu nähern, haben wir uns in der Vorbereitungsgruppe überlegt, dass es doch sinnvoll sei, diese Fragestellung aus den unterschiedlichen Lebensperspektiven  zu betrachten.

Ø     Es lag also  nahe, dass wir neben den Aussagen von uns Erwachsenen auch wissen wollten, was unseren Kindern wichtig ist in ihrem Leben.

Ø     So stellten Herr Dr. Roeger und ich diese Frage den Schülerinnen und Schülern eines meiner Lateinkurse sozusagen stellvertretend für die gesamte Schülerschaft mit der Bitte, ehrlich zu antworten und nicht im Hinterkopf zu haben, was wir eventuell ihrer Meinung nach hören wollten. Da genau diese Schülerinnen und Schüler heute Abend keine Zeit hatten, ihre Antworten selber vorzutragen, werden wir sie nun durch uns zu Wort kommen lassen:

Ø     Die Schüler unterschieden bei der Fragestellung zwischen dem privaten und schulischen Umfeld. In ihrem privaten Umfeld waren ihnen neben den materiellen Dingen wie Geld, technische Ausstattungen, Haus, Bücher etc. besonders wichtig, dass sie ein schönes Zuhause besitzen, eine gute Familie haben, in der sie Vertrauen und Unterstützung finden, dass sie Freunde finden, denen sie vertrauen und mit denen sie Spaß haben können, ihre Haustiere, ihre Hobbys wie z. B. Sport und Musik.

Ø     Im schulischem Umfeld nannten sie als Antwort auf unsere Frage, was ihnen wichtig und wertvoll sei, neben Ausstattungsmerkmalen und Organisationstrukturen wie Cafeteria, hygienisch saubere Toiletten, Ferien und Klassenfahrten, Pausen zur Erholung, gute Verkehrsanbin-dung, gute Ausstattung mit Lehrmaterial auch, dass sie sich nette, freundliche und verständnisvolle, aber durchaus auch strenge und gerechte Lehrer wünschen, die das Wissen gut vermitteln können, die diskussionsbereit sind und auch die Meinung der Schüler beachten. Ebenso waren ihnen eine gute Klassengemeinschaft und ihre Freunde auf der Schule besonders wichtig.

Ø     Natürlich wünschten sie sich auch, möglichst nicht sitzen zu bleiben und einen guten Abschluss d.h. konkret auch eine gute Vorbereitung auf das Abitur zu bekommen.

Ø     In einem Gedankenspiel, in dem sie sich in einen Erwachsenen hineinversetzen sollten, der seine Kinder auf eine weiterführende Schule schicken möchte, wurden von den Schülern als ihnen wichtige Punkte noch genannt, dass man sich ein gewaltfreies Schulklima und ein gutes Schüler-Lehrerverhältnis wünsche, das ein gutes Vertrauensverhältnis zur Schule aufgrund eigener gemachter Erfahrungen bestehe, dass es menschliche zugehe an der Schule und der Unterricht eine hohe Qualität besitze, dass eine gute Verkehrsanbindung bestehe, dass Freunde des Kindes zur selben Schule gehen. Viele dieser Punkte wurden mit einer Privatschule in Verbindung gebracht, die man selber schon besucht oder über Verwandte kennen gelernt hat. Insgesamt sollte es eine menschliche Schule sein, wobei für die Schüler – um ehrlich zu bleiben – die Frage, ob es sich um eine christlich geführte Schule oder nicht handle, sekundär war.

Überleitung zum Kyrie: Roeger

Ø     Wenn wir Gottesdienst feiern, dürfen wir so, wie wir sind, da sein.

Ø     In diesem Sinne wollen wir nun all das, was uns bewegt, was uns wichtig ist im Kyrie Gott anvertrauen

Kyrie: (orthodoxe Liturgie) (Chor + Gemeinde)

Lied: ‚Den Weg wollen wir gehen’

Tagesgebet:

Großer Gott, mein Schatz des Himmels, du warst bei mir, von Anfang an, als ich mich auf die Suche machte,  und als ich mich aufmachte dich zu suchen. Du wurdest mein Lohn, mein Schatz und mir unendlich wertvoll. Hilf uns dass wir erkennen was im Leben wichtig ist. Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen

v. d. Evangelium: Halleluja (Chor-Coda)

Evangelium: Mt 13, 44 - 46

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.

Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.

Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.

Hinführung zu den Statements: Roeger

Ø     Liebe Gottesdienstgemeinde,

Ø     in diesem Gottesdienst wollen wir uns auf Schatzsuche begeben. Wir wollen sehen, was für einige von uns eine besonders wertvolle Perle ist.

Ø     Der Gedanke, dass hierzu Statements abgegeben werden von verschiedenen Leuten, ist im Vorbereitungskreis dieses Gottesdienstes entstanden.

Ø     Näherhin geht es um die Frage, was wir an den Ursula-Schulen haben, welche Schätze, welche Perlen hier gefunden wurden.

Ø     Und gerade angesichts einer Zeit, wo so vieles fraglich wird, wo auch Ursula neue Wege gehen muss, macht es Sinn, sich so zu vergewissern.

Ø     Natürlich sind das Einzelerfahrungen, aber das Leben und die Erfahrungen brechen sich im Einzelnen. Und vielleicht hat ja der eine oder andere ein Aha-Erlebnis. Ach ja, das gibt es auch für mich, das habe ich auch erlebt. Oder die Idee: Dafür lohnt es sich einzusetzen….

Statements:

Ø     Lyn Heiming (Lehrerin an St. Ursula)
Was ich an der Schule St. Ursula Gymnasium schätze.
Zu Beginn möchte ich klar machen, dass der größte Schatz für mich im Leben der Christliche Glauben ist.
Wenn man das versteht, dann ist es vielleicht nicht schwer zu verstehen, wieso es so schön ist an einer Schule zu unterrichten in der die christliche Gemeinschaft sehr tragend ist. Ich unterrichte sehr gerne und empfinde es als ein wunderbares Geschenk, dass in dieser Schule immer Leute um mich herum sind, bei denen man in Ihren Worten oder in Ihren Lebensweisen spürt, dass sie vom Gottes Geist erfüllt sind.
In der Geborgenheit dieser Christlichen Gemeinschaft gibt es seelische Unterstützung, die einem tiefen Glauben entspringt und sehr wertvoll ist. In dieser Art und Weise werden Schüler/innen unterrichtet und verständnisvoll begleitet in guten wie schwierigen Phasen.
Zur Besinnung am Anfang eines neuen Schuljahrs schätze ich den gemeinsamen Gottesdienst in der Schulkapelle als eine Vorbereitung auf die Arbeit im kommenden Schuljahr.
Ich halte es für wichtig, dass Kinder in Ergänzung zu den Fachkenntnissen und Lernmethoden lernen, auch sich selbst und anderen zu schätzen.
Jeder Lehrer/innen steht vor einer Klasse, in der er/sie sehr wichtige und weittragende Aufgaben zu erfüllen hat. Bei den Ursulinen, bei denen großer Wert auf ein verständnisvolles Miteinander gelegt wird, unterrichte ich gerne. Es ist auch für mich schön, wenn die Eltern, ob selber Christen oder nicht, diese Schule für ihre Kinder gewählt haben, weil sie Wert auf die Erziehung in dieser Schule legen. Eine Erziehung, die Christlich geprägt ist, aber offen für jede Glaubensrichtung.

Ø     Uta Schneppe (Ehemalige Schülerin an Ursula)
Ich habe an dieser Schule viel gelernt für mein Leben – etliches davon stand nicht in den Schulbüchern. Das Miteinander unter den Schülern und mit den Lehrern aber auch das Erleben der Gemeinschaft mit den Schwestern des Ordens haben mich nachhaltig geprägt und meine eigene Suche nach dem Glauben und dem Sinn im Leben geleitet. Ich habe Gottes Geist in dieser Kirche, in dieser Schule erfahren – das war und ist bis heute ein Geschenk, eine Perle für mich. Auch wenn sich vieles geändert hat, wünschen wir Ehemaligen uns, dass der ursulinische Geist in dieser Schule erlebbar bleibt und jungen Menschen eine Orientierung bieten kann.

Ø     Schwester Angela
Das Wertvollste und Kostbarste ist für mich der Glaube daran, dass Gott ein liebender Gott ist. Seine Liebe ist so groß, dass er jeden Menschen in der Menschheitsgeschichte, heute und in Zukunft individuell bei seinem Namen ruft, jeden Einzelnen im Blick hat und ihm seine Liebe anbietet.
Ich fühlte mich von diesem Gott angezogen und angerufen und habe erkannt, dass er die Quelle ist, aus der wir leben, und dass das Leben in Verbindung mit ihm das Kostbarste ist, was es geben kann.
Darum habe ich mich in seinen Dienst nehmen lassen.
Untrennbar von der Liebe Gottes ist für mich die Liebe zu den Menschen.
Einen Aspekt der Liebe möchte ich hier besonders hervorheben: die Wertschätzung.
Liebende teilen einander mit, was der eine dem anderen bedeutet, wie viel er ihm wert ist.  Wertschätzung ist m. E. auch ein wesentlicher Bestandteil im Miteinander, sei es in der Familie, in der Klassengemeinschaft, im Lehrerkollegium, in der Elternschaft, am Arbeitsplatz, in der Klostergemeinschaft. Welch große Wirkung hat oft ein anerkennendes Wort!
Angela Merici, die Gründerin der Ursulinen, hebt in ihren Schriften immer wieder die Liebe zu Gott und den Menschen als Fundament allen Denkens und Handelns hervor.
Sie zitiert im 10. Vermächtnis die Worte Jesu aus dem Johannes-Evangelium: „Daran wird die Welt erkennen, dass ihr zu mir gehört, wenn ihr einander liebt“, und sie fährt fort:
„So sind Liebe und Eintracht zugleich sichere Zeichen, dass man auf dem guten und Gott gefälligen Weg ist."
Diese Liebe und Eintracht wünsche ich uns allen für heute und die Zukunft.

Ø     Stefanie Langer (Mutter)
„Liebt alle eure Töchter (und Söhne) auf gleiche Weise und bedenkt, in welcher Weise ihr sie schätzen müsst“ Angela von Merici
Als Mutter von 3 Kindern, die diese traditionsbewusste Schule besuchen dürfen, ist dieser, etwas frei formulierte Satz von Angela von Merici, für mich zu einem Leitmotiv für die Begleitung meiner Kinder durch ihr Leben geworden.
Dieses habe ich mir auch von dieser Schule erhofft und habe es auch gefunden. Die Vermittlung des ganzheitlichen christlichen Menschenbildes, gepaart mit einem sehr hohen Interesse den jungen Menschen Sozialkompetenz, Glaube, Partnerschaftlichkeit sowie Wissen zu vermitteln, erscheint mir gelungen.
Dabei trägt der Geist des Konventes, das Engagement der Lehrer, die hohe Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit der Schule sowie die Einsatzbereitschaft sehr vieler Eltern dazu bei, dass die Schule zu einem Schatz von unsagbarem Wert für mich und meine Kinder geworden ist.

Zusammenfassende/überleitende Gedanken: Roeger

Ø     Liebe Gottesdienstgemeinde,

Ø     ich finde die Statements sprechen für sich. Sie sind jedes für sich unendlich kostbar. Daher möchte ich auch zu den Statements, zu den gefunden Perlen wenig sagen, wohl aber dazu, wie wir damit umgehen können.

Ø     Sozusagen als Ergänzung zu dem Evangelium habe ich eine Geschichte gefunden, die mir sehr weiterführend erscheint.

Ø     Diese Geschichte erzählt von einem weiteren Kaufmann, der auch auf der Suche nach ganz kostbaren Perlen war. Und auch er fand eine, die so kostbar war, dass sie all sein Denken und all seine bisherige Vorstellungskraft bei weitem übertraf.

Ø     Dieser Kaufmann sagte sich aber: „Das kann ich doch jetzt nicht machen! Ich kann diese kostbare Perle doch jetzt nicht einfach kaufen! Ich kann sie doch jetzt nicht einfach erwerben und dann in irgendeine meiner viele Vitrinen stellen. Dieses großartige Stück, das wäre doch viel zu schade dafür. Diese Perle ist so prächtig, dass sie viele Menschen glücklich machen kann. Ich will sie deshalb gar nicht für mich allein erwerben. Ich will schauen, dass alle, die ich kenne, alle, die an solchen Perlen Freude finden, dass wir alle diese Perle gemeinsam kaufen. Dann nämlich ist sie unser gemeinsamer Besitz und dann kann sie uns alle erfreuen!“

Ø     Ein weiser Entschluss, den dieser weitsichtige Kaufmann da traf. Und er ging auch sofort daran, seinen Entschluss in die Tat umzusetzen. Er rief gleich einen seiner Freunde an und erzählte ihm von seiner ungeheuren Entdeckung.

Ø     Und er erklärte ihm, dass es dringend notwendig wäre ganz schnell zu handeln, weil diese einmalige Chance sich mit Sicherheit nicht noch einmal böte. „Tja“, meinte sein Freund, „das klingt ja alles ganz verlockend, aber das will natürlich gut überlegt sein. Du, gib mir noch ein paar Wochen Bedenkzeit, so schnell kann ich das jetzt nicht entscheiden. Aber prinzipiell, grundsätzlich bin ich schon interessiert!“

Ø     So wandte sich der Kaufmann an einen anderen Bekannten und erzählte auch ihm von der wunderbaren Perle und seinem Plan dieses Schmuckstück gemeinsam zu erwerben! Auch er war hocherfreut, dass man an ihn gedacht hatte. Als er aber erfuhr, dass auch der andere Bekannte unseres Kaufmanns bei diesem Handel dabei sein sollte, da sagte er dann nur noch ganz kurz angebunden: „Also das hättest du doch wissen müssen: Mit dem setze ich mich ja nicht einmal gemeinsam an einen Tisch, wie kannst du da auf die Idee kommen, dass ich mich, an einem Geschäft beteiligen würde, bei dem auch der mit macht. Also entweder er oder ich mit uns beiden kannst du da nicht rechnen!“

Ø     Der Kaufmann war da schon etwas enttäuscht, aber er hatte schließlich noch viele andere Bekannte, und nach diesen ersten Erfahrungen war er dann freudig überrascht, dass sich von all seinen Bekannten am Ende doch noch eine ganz ansehnliche Schar fand, die von seiner Idee begeistert waren. So setzte er einen ersten Termin beim Notar fest, um die Modalitäten des Kaufs zu regeln. Nicht wenig verwundert war er jedoch, als die einen nicht kamen, weil ihnen der Termin viel zu früh erschien.

Ø     Andere wiederum ließen sich entschuldigen, weil sie an diesem Tag noch etwas vorgehabt hätten, und weil der Notars-Termin viel zu spät angesetzt sei, um die anderen Termine an diesem Tag noch auf die Reihe zu bekommen.

Ø     Und diejenigen, die dann letztlich kamen, die begannen sich dann um die Sitzordnung zu streiten. Es sei absolut undenkbar, dass man sich in solch einer Sache um einen eckigen Tisch versammle, wo es doch gute und schlechtere Plätze gäbe, einzig angemessen sei ein runder Tisch und bevor man nicht einen solchen aufgetrieben habe, bräuchte man mit den Verkaufsgesprächen gar nicht zu beginnen.

Ø     Unser Kaufmann stand mehr als verwundert, und wahrscheinlich auch ein bisschen traurig daneben. Er musste mit ansehen, wie am Ende der ganze Vormittag mit solchen Nebensächlichkeiten zugebracht wurde, und zu guter Letzt wurde ihm sogar klar, dass fast alle die da waren, die kostbare Perle mittlerweile schon lange vergessen hatten. Über all den Streit hatte man am Ende sogar vergessen, weshalb man eigentlich hergekommen war.

Ø     Soweit diese traurige Geschichte vom Kaufmann und seinen Bekannten.

Ø     Mein großer Wunsch ist, dass wir ganz anders mit den Perlen umgehen, die wir gefunden haben, von denen wir gehört haben.

Ø     Ich habe die Geschichte von dem weiteren Kaufmann erzählt, weil sie auf Gefahren aufmerksam macht und eine Negativfolie aufzeigt. So ganz unbekannt ist sicherlich vieles von dem uns nicht.

Ø     Und ich finde, die Geschichte verweist, weil sie einerseits nicht auf uns bezogen ist und uns doch anspricht, auf unaufdringliche und recht angenehme Weise darauf hin, wie wir mit Schätzen umgehen sollten.

Ø     Tun wir es in dem Bewusstsein, wie wir es jetzt gleich im Psalm 139 hören werden, dass Gott jeden und jede von uns wunderbar gestaltet hat und es so überaus lohnenswert ist, auf das zu hören, was unsere Mitmenschen uns sagen. Amen

Credo: # 755 (Psalm 139) (Chor+Gemeinde)

Fürbitten:

Gott, du schenkst unserem Leben Sinn. Du bist unsere Erfüllung. Zu dir kommen wir voll Vertrauen und voller Hoffnung.

Ø     Ehrlichkeit, Offenheit und Vertrauen im Umgang miteinander, gegenseitige Toleranz und Respekt auch des Anders Seins sind wahre Schätze des menschlichen und christlichen Miteinanders. Ich bitte, dass diese Schätze von allen Schülern, Lehrern und dem Träger dieser Schulen stets bewahrt werden und für jedermann sichtbar sind! (Frau Bach)

Ø     Für mich als Ursuline ist die kostbare Perle meines Lebens, dass ich meinen Weg hier im Orden gehen konnte und viel Leben erfahren habe.
Jetzt hat sich unsere Ordenssituation drastisch verändert: wir sind nur noch wenige Schwestern und müssen unsere Aufgaben in andere Hände geben. 
Ich bitte Dich, dass wir  unseren zukünftigen Weg mit allen Beteiligten so gehen dürfen, dass er allen eine kostbare Perle bleibt. (Sr. Annette)

Ø     Schulen unterliegen wie alles im Leben dem Wandel und Veränderungen werden nur möglich, wenn wir loslassen können und dem Neuen Raum geben.
Vater im Himmel, ich bitte dich als Ehemalige und als Mutter, dass der ursulinische Geist dieser Schule den Wandel überlebt und jungen Menschen eine Orientierung bieten kann. (Frau Schneppe)

Ø     Guter Gott, unsere Zeit liegt in deiner Hand. Hilf uns Lehrkräften, dass wir es schaffen, dass jeder einzelne Schüler sich von uns verstanden fühlt. Gib uns Lehrern die Kraft, immer ein offenes Ohr für jeden Schüler zu haben, damit sie die Gewissheit bekommen, an unserer Schule geborgen und als Mensch angenommen zu sein. Schenke uns die Fähigkeit geduldig zu sein, und Freude daran, die Schüler in ihrer Entwicklung zu unterstützen. (Lehrer)

Dich loben und preisen wir, du unser Heil, du unser Weg, unsere Wahrheit und unser Leben. Amen

Gabenbereitung: ‚Gott ist die Liebe’ (4st. Lied–Chor)

Gabengebet:

Jesus, Brot und Wein stehen jetzt auf unserem Tisch.

Brot und Wein sind kostbar - weil sie wichtig sind.

Brot und Wein sind kostbar - weil du in diesen Gaben zu uns kommst.

Brot und Wein sind kostbar - denn du hast dein Leben gegeben,

weil wir für dich kostbar sind, jeder ein Schatz, eine Perle.

Werde immer mehr der Schatz, die Perle in uns.

Mache uns in Brot und Wein eins mit dir. Amen.

Präfation: MB 408

Sanctus: nach der Melodie ‚Morning has broken’

Hochgebet:

Vater unser: Jansen

Zum Friedensgruß: ‚Hevenu shalom’

Mahlspruch:

Ø     Gott lädt sich als unser kostbarster Schatz, als unsere wertvollste Perle in unser Leben ein

n. d. Kommunion:

Ø     ‚Meine Hoffnung und meine Freude’ (1-4 stimmig, Chor+Gemeinde)

Überleitung zum individuellen Zuspruch: Sr. Annette

Individueller Zuspruch: während dessen leise Orgelimprovisation über „Meine Hoffnung..“

Ø     „Sei gesegnet, dass du in deinem Leben kostbare Perlen findest und dass du spüren kannst: Du bist von Gott gewollt und geliebt.“ (in individueller Färbung)

Ø     Überreichen der Perle mit folgendem Text:
„Wir wünschen dir, dass du in deinem Leben kostbare Perlen findest und dass du spüren kannst: Du bist von Gott gewollt und geliebt.“