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St. Bonifatius, Schapdetten

27.05.2006, 18.30 Uhr

Festmesse - 50 Jahre Fortuna

 

Zur Eröffnung: # 257, 1.2 ‚Großer Gott, wir loben dich’

Liturgische Eröffnung:

Ø     Im Namen des Vaters..

Ø     Gnade und Friede von dem, der da ist und der war und der wiederkommen wird, sei allezeit mit euch!

Einleitung:

Ø     Liebe Festgemeinde,

Ø     ich möchte Sie und Euch alle ganz herzlich zu unserem Festgottesdienst anlässlich des 50jährigen Bestehens von Fortuna begrüßen.

Ø     Angefangen hat alles übrigens in gewisser Weise auch in einer Messe. Am Sonntag, dem 29. April 1956, wurde von Pfarrer Heinrich Wesselinck in der Messe folgende Bekanntmachung verlesen, die im Bistumsarchiv in Münster dokumentiert ist:
,,Donnerstag abend 8 Uhr sind die Jungmänner, die Sinn und Lust für den Sport haben, nach Pohlkötter geladen zur Gründung einer Abteilung der DJK."

Ø     Wie wir heute sehen, ein äußerst erfolgreicher und weitsichtiger Aufruf des damaligen Pfarrers von Schapdetten.

Ø     Einen Aufruf besonderer Art startet auch Johannes in der heutigen Lesung. Er ruft zur Liebe auf, zu einem guten Miteinander. Ein solches gutes Miteinander ist auch in unser aller Interesse. Aber es ist nicht ganz einfach. Warum, das zeigt ein philosophischer Traktat über den Fußball.

Ø     Der große französische Philosoph Jean-Paul Sartre fand nämlich heraus: Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.

Ø     Und auch die Nächstenliebe wäre so einfach, wenn der Nächste immer ein einfacher und liebenswürdiger Mensch wäre. Die Erfahrung lehrt uns allerdings, dass es auch anstrengende Menschen gibt, die man nur schwer lieben kann.

Ø     Und deshalb wollen wir nun unsere Schuld bekennen, wo wir evtl. mal selber recht anstrengend waren und wo wir unseren Nächsten alles andere als geliebt haben.

Confiteor:

Ø     Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe - ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken - durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Vergebungsbitte:

Ø     Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er helfe uns, immer mehr verträgliche Menschen zu werden und schenke uns die Kraft, einander in Liebe zu begegnen. Er lasse uns die Sünden nach, er nehme von uns, was uns von ihm und voneinander trennt und führe uns zum Leben in Fülle! Amen.

Kyrie-Rufe: # 401 (Orgel)

Gloria:  # 258, 1.2 ‚Lobe den Herren, den mächtigen König’

Tagesgebet:

Heiliger Vater, wir haben uns versammelt, um dein Wort zu hören und das Geheimnis des Todes und der Auferstehung deines Sohnes, der in den Himmel aufgestiegen ist und zu deiner Rechten sitzt, zu feiern. Befähige uns, die Wahrheit deines Wortes anzunehmen und daraus Kraft für unser Leben zu schöpfen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.

Lesung: 1 Joh 4, 11-16

Antwortgesang:  # 245, 1.6 ‚Komm, Schöpfer Geist’

Evangelium: Joh 17, 6a. 11b-19

Predigt:

Predigt:

Ø     Liebe Gemeinde,

Ø     auch wenn ich natürlich weiß, dass das Sportangebot von Fortuna mehr als Fußball umfasst, gestatten Sie mir bitte, Fußball in den Mittelpunkt meiner Predigt zu stellen. Und zwar aus mindestens zwei Gründen:

1.     Aktive Fußballer von Fortuna, die auch Messdiener sind, fragen mich ziemlich oft mit einem süffisanten Lächeln, wie ich denn das letzte Spiel jener Mannschaft gefunden hätte, die ich mag und die die Farbe des Marienmonates Mai trägt? Aber auch angesichts der Mannschaft, die die Farbe unseres Pfarrpatrons trägt, bleibt Hoffnung für die anderen Mannschaften im Hinblick auf die nächste Saison. Denn wie sagte unser ehemaliger Nationaltrainer Berti Vogts: Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann. Oder denken wir an den Satz von Matthias Sammer: Das wichtigste Spiel ist immer das nächste.

2.     Wenn ich richtig gerechnet habe beginnt in 13 Tagen die Fußballweltmeisterschaft.

Ø     Zudem denke ich, dass Fußball eine ganze Menge mit kirchlichem Glauben zu tun hat. Einen ersten Hinweis liefert uns der legendäre Bundestrainer Sepp Herberger. Wir sollten uns seine Einsicht merken: "Der Ball ist rund!" Rund ist auch die Welt, die Gott geschaffen hat.

Ø     Aber das ist nicht das einzige, was Fußball mit unserem Glauben zu tun hat.
Da gibt es auch noch die katholischen Fußballer, die sich vor ihrem Einsatz bekreuzigen oder die nach einem Tor das Kreuz küssen, dass ihnen Mama um den Hals gehängt hat.

Ø     Fakt ist zudem, dass wenige Dinge diesen runden Erdball so sehr bewegen und überall auf der Welt präsent sind, wie eben jenes lederne Abbild der Erde und wie der Glaube an Jesus Christus. Denken wir nur an Schapdetten, wir haben mehrere Fußballplätze und eine Kirche, dafür ist die Kirche aber überdacht.

Ø     Manche mögen einwenden. Fußball ist ein ziemlich brutaler Sport. Man denke nur an die Entschuldigung eines Spielers, der nachgetreten hat: Ich wollte den Ball treffen, aber der Ball war nicht da. Natürlich wird im Fußball gefoult. Leider ist es bei der Kirche auch nicht so ganz anders. Würde ich etwas anderes sagen, würde ich lügen. Es kommt durchaus mal vor, dass man einander in den verschiedenen Gruppen in die Beine grätscht oder dass der Pfarrer jemandem auf die Füße oder auf den Schlips tritt.

Ø     Aber schauen wir uns mal den Grund unseres christlichen Glaubens an: Jesus. Wie steht er zum Fußball? Eine spannende Frage, allerdings gibt es nicht einen Fußballertext in der Bibel, den ich einfach heranziehen könnte. Es gibt aber viele Hinweise.

Ø     Fangen wir beim Evangelisten Markus an:
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.

Ø     Ein Rabbi, der auch einen guten Fußballtrainer abgegeben hätte, hat einmal gesagt: "Ich weiß genau, dass meine Schüler immer machen, was ich von ihnen verlange." Warum er sich da so sicher sein könne, wurde er gefragt. "Weil ich ihnen immer nur das aufgebe, wozu sie sich imstande fühlen, und manchmal ein bisschen mehr, damit sie über sich hinaus wachsen."

Ø     Das zeichnet einen guten Trainer aus, dass er den Spieler da abholt, wo er ist, bei dem, was er kann und dann darauf aufbaut.

Ø     Und genau das macht Jesus. Er sieht die Männer bei der Arbeit, die sie können. Er traut ihnen aber mehr zu als das, was er sieht. "Ihr seid Fischer." Auf diesen Kenntnissen baut er auf und macht sie neugierig auf eine neue Aufgabe. Etwas, das sie schon können, wird erweitert. Fischer werden zu Menschenfischern. Auf diese Weise kommen 12 Mitspieler zusammen.

Ø     Unter denen fordert Jesus unbedingten Teamgeist:
Als sie sich streiten, wer der Beste von ihnen wäre, da sagt Jesus: „Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.“

Ø     Er bringt ihnen den Fairnessgedanken bei. Denn in der Bergpredigt steht: „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“

Ø     Ein andermal kann er aber auch selbst foulen: Als er die Tische der Wechsler und Händler im Tempelhof umwirft und die Leute mit Gewalt herauswirft.

Ø     Aber Jesus braucht ansonsten keine Gewalt. Ganz oft trixt Jesus seine Gegner einfach aus. Andere stellen ihm eine Falle, und er verwandelt sie in ein Eigentor für seine Feinde.
Zum Beispiel bei der Heilung am Sabbat: Darf man am Sabbat arbeiten? Nein? Dann darf auch dem Mann mit der verdorrten Hand nicht geholfen werden! sagen die Gegner. Jesus heilt ihn trotzdem: Der Mensch ist nicht für die Einhaltung der Feiertagsruhe da, sondern die Feiertagsruhe ist gemacht, damit der Mensch an Körper und Geist gesund wird.

Ø     Einmal wollen sie ihn gegen die Römer ausspielen: Ist es richtig, dass wir dem Kaiser Steuern zahlen?
Sagt Jesus: "Ja, das sollen wir tun", dann entlarvt er sich als Abweichler von seinem Volk.
Sagt Jesus: "Nein", dann hat er sofort die Behörden auf dem Hals, die diese Steuern haben wollen. In der Falle.
Aber Jesus lässt sich eine Münze zeigen: "Welches Bild ist denn da drauf?" fragt er. Und da ist eben das Bild vom Kaiser drauf. "Ja dann gebt den Kaiser doch seine Münze. Als fromme Juden dürft Ihr ohnehin keine Bilder besitzen." Eigentor!

Ø     Die Jünger sind noch nicht so fit. Das kriegen sie auch gesagt. Zum Beispiel als sie im Sturm vor Angst den Kopf verlieren, ruft Jesus: "Was habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?"
Aber, wenn sie etwas richtig machen, werden sie auch gefördert und gelobt. Als Petrus erkannt hat, dass Jesus Gottes Sohn ist, heißt es: Selig bist du... und auf diesen Petrus-Felsen will ich meine Kirche bauen.

Ø     Obwohl Jesus derjenige ist, der die gute Botschaft am besten in Umlauf bringen kann, tut er doch folgendes:
Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.
Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

Ø     Er gibt er auch den Jüngern eine Chance, sich zu bewähren. Das heißt: Jesus kann abgeben. Er muß nicht immer selber die Tore schießen und den Ruhm einfahren. Auf die Mannschaft kommt es an.

Ø     Und das ist ganz wichtig, denn die Kirche Jesu Christi soll nicht auf eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort begrenzt sein. Die ganze Welt soll die gute Botschaft von Gottes Liebe hören. Oder, wenn Sie wollen: Die Mannschaft soll die Saison überdauern und aufsteigen.

Ø     Deshalb sorgt Jesus für Nachwuchs:
Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Ø     So sind schließlich auch wir Nachwuchsspieler in dieser Mannschaft geworden.

Ø     Als Nachwuchsspieler der Kirche können wir freilich auch einiges vom Fußballnachwuchs lernen, besonders von den Zuschauern.

Ø     Es ist immer wieder faszinierend,  im Stadion die gewaltigen Männerchöre singen zu hören. Sind die gleichen Männer oder werdende Männer in der Kirche, singen sie entweder gar nicht oder nur leise vor sich hin. Am Singen-können kann es also nicht liegen.

Ø     Zudem können wir uns fragen, ob wir in der Kirche eigentlich von unserer Sache so überzeugt und begeistert, wie die Fans im Stadion? Sind wir so begeistert vom Glauben, dass die Begeisterung förmlich aus uns herausbricht? Ein Fan scheut sich nicht, laut vor aller Welt seine Überzeugung heraus zu posaunen. Und wir? Sicher, es gibt erhebliche Unterschiede zwischen dem Bekenntnis zu einem Fußballverein und dem Bekenntnis zu Gott, völlig klar, aber ich denke auch, dass die Begeisterungsfähigkeit der Fußballfans uns für unseren eigenen Bereich zu denken geben sollte.

Ø     Vielleicht liegt ein Grund für die Begeisterungsfähigkeit der Fans in der überschäumenden Lebenslust, die hinter der Fußballbegeisterung sichtbar wird. Die Vorfreude auf ein Spiel ist riesig, für die Anfahrt werden Kosten und Mühe nicht gescheut, das Erleben im Stadion ist prickelnd, und die ganze Fußballbegeisterung ist voller Lebenslust und Lebensfreude. Nun ist ganz sicher der Glaube nicht mit Lebensfreude und Lebenslust gleichzusetzen, Glaube hat es ja oftmals auch und zwar zu Recht mit den Schattenseiten des Lebens zu tun. Aber wenn wir bekennen, dass unser Glauben mit der ganzen Welt zu tun hat, dann eben auch mit Lebenslust und Freude, und dann eben auch mit Sport und Sportbegeisterung. Von der Lebensfreude, die sich im Sport ausdrückt, etwas hinein holen zu können in unsere kirchlichen Aktivitäten, das würde ich mir wünschen, damit auch in der Kirche neben der Beschäftigung mit den schweren Seiten des Lebens, ein stärkeres Bekenntnis zu der Freude und der Lust am Leben spürbar wird. Lebenslust und -freude sind ebenfalls von Gott geschaffen wurde - für uns.

Ø     Und es ist nie zu spät, sich diesem Glauben wirklich anzuvertrauen. Der brasilianische Fußballspieler Adhemar wuchs in relativ armen Verhältnissen in einer brasilianischen Kleinstadt auf. Über seine Jugend sagt er selbst: „Jeden Tag Drogen und ein Kasten Bier, das war mein Normalzustand“. Einem Freund verdankt er seinen Glauben und seinen Willen zum Fußballspielen. Und auf diesem christlichen Fußball (Fußball zeigen!) sagt er: „Die Entscheidung, mit Jesus zu leben, war das wichtigste Tor meiner Karriere.“

Ø     Allerdings habe ich auf diesem Ball noch ein - sagen wir mal - zweideutiges Zitat von Jürgens Klinsmann gefunden: „Der Glaube an Gott ist enorm wichtig und gibt  uns Kraft, Halt und Orientierung.“ Ich hoffe mal, dass er nicht an die Kraft denkt, die er nach möglichen Niederlagen der deutschen Mannschaft braucht.

Ø     Oder dass er nicht wie Franz Beckenbauer einmal nach einer Niederlage seiner Bayern überlegen muss, welche Sportart seine Mannschaft an diesem Abend ausgeübt hat. Fußball war's mit Sicherheit nicht. So sagte Beckenbauer nach dem Spiel.

Ø     Oder dass er nicht mit Otto Rehagel sagen muss: Mal verliert man und mal gewinnen die anderen.

Ø     Oder wie Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu. 

Ø     Und dass er besser nicht dem Ratschlag von Lothar Matthäus folgt: Es ist wichtig, dass man 90 Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt.

Ø     Besser wäre schon der Ratschlag von  Giovanni Trappatoni Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner ihn hat, muss man sich fragen: Warum!? Ja, warum? Und was muss man tun? Ihn sich wiederholen.

Ø     Schließen möchte ich meine Predigt nun mit einem ‚Ballzitat’ von Johannes Paul II. „Der Sport soll euch Spaß und Freude machen. Gottes Segen begleite euch.“

Ø     Diesem Wunsch möchte ich mich anschließen und Fortuna alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft wünschen. Amen.

Credo: # 819, 1.2 ‚Fest soll mein Taufbund’

Fürbitten:

Guter Gott und Vater, dein Sohn Jesus Christus hat uns in dieser Welt zurückgelassen, damit wir in ihr Zeugnis von dir ablegen. Wir tragen dir unsere Sorgen und Bitten vor.

Ø     Franziska Stüper: Für alle Jungen und Mädchen aus unserem Sportverein, die sich sportlich betätigen, dass sie viele frohe gemeinsame Stunden erleben und so fähig werden, ihr Leben zu meistern. Gott, unser Vater. Wir bitten dich......

Ø     Leon Rademacher: Auf dem ersten Mitgliedsausweis unseres Vereins ist zu lesen:
Mache den Sport nicht zu deinem Gott,
aber ein Weg zu Gott soll er dir sein.
Gott, unser Vater. Wir bitten dich......

Ø     Katharina Heumann: Für alle Mannschaften bei der bald beginnenden Fußballweltmeisterschaft und die Staaten, aus denen sie kommen: dass nicht niedrige Beweggründe sie zum Missbrauch des Sports verleiten. Gott, unser Vater. Wir bitten dich......

Ø     Sebastian Hartz: Der Sport kann zu unserer Bildung und Erziehung vieles beitragen: Wir gewinnen und werden nicht überheblich, wir verlieren und suchen nicht bei den anderen den Fehler. Wir haben Gegner und keine Feinde, wir unterliegen und gönnen den Besseren den Sieg. Gott, unser Vater. Wir bitten dich......

Ø     Rabea Mende: Für unsere Sportlerinnen und Sportler, dass der Sport für sie wirklich eine Erholung für Leib und Seele bedeutet. Für unsere Jugend, dass sie bewahrt bleibe vor Unfällen beim Sport und Spiel: dass der Sport dazu beitragen möge, aus ihr charakterfeste Persönlichkeiten zu machen. Gott, unser Vater. Wir bitten dich......

Ø     Ulrich Kontny: Wir zollen allen Beteiligten am Spiel die nötige Achtung und Anerkennung, egal welcher Hautfarbe, Nationalität, Religion und Geschlecht. Wir schauen nicht weg, wo Unfairness, Gewalt und Rassismus auftreten. Gott, unser Vater. Wir bitten dich......

Ø     Erika Hanhues: Wir sprechen das Gebet der Fußball-Nationalmannschaft von Ghana: Herr, lass uns fair spielen. Lass unser Spiel in deinen Augen gut sein. Lass unser ganzes Leben ein faires Spiel sein, eine Augenweide für dich und die Mitmenschen. Wenn du gnädig bist, dann lass uns gewinnen, hier im Spiel und später, wenn das Leben und das Spiel zu Ende sind. Gott, unser Vater. Wir bitten dich......

Herr, wir vertrauen, dass Jesus Christus sich nicht aus dieser Welt zurückgezogen hat, sondern in ihr wirkt durch den Heiligen Geist. Dafür danken wir dir. Amen.

Gabenbereitung: # 639, 1.4 ‚ Ein Haus voll Glorie schauet’

Gabengebet:

Heiliger Gott, mit diesen Gaben bringen wir unsere Welt zu dir und bitten dich: Heilige sie und mit ihnen auch uns, die dein Sohn Jesus Christus an seinen Tisch geladen hat, der mit dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und wirkt in Ewigkeit.

Präfation:

Sanctus: # 862 „Heilig, heilig, heilig“

Hochgebet:

Agnus Dei: # 930, 1.2 „Wahrer Gott, wir glauben dir“

Einladung zur Kommunion:

Ø     Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm

w. d. Komunion: Air v. Bach (bei der Kommunion)
Schlussgebet:

Heiliger Vater, wir danken dir für diese heilige Feier, in der wir erfahren haben, dass dein Sohn, Jesus Christus, der zu dir in den Himmel hinaufgestiegen ist, in neuer Weise unter uns gegenwärtig ist und durch seinen Heiligen in dieser Welt wirkt. Befähige uns, dass wir Zeugnis geben von deiner Wahrheit und nach dem Beispiel deines Sohnes leben und unsere Welt gestalten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.

Segen: Schlusslied:  # 573, 1-3 ‚Gegrüßet seiest du, Königin’

Auszug: Trumpet Voluntary